“Der gute alte Headshot” – Telepolis zum Thema Computerspiele und Wissenschaft

25486_1.jpgErika Berthold und Eggert Holling sind Gutachter bei der USK, der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle, und in dieser Funktion erleben Sie in letzter Zeit häufig, wie Ihnen der Wind kräftig ins Gesicht bläst, seit vor mehr als einem Jahr Christian Pfeiffer die “Ergebnisse” einer Studie seines Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen präsentierte (ich habe hier schon ab und zu darüber geschrieben). Pfeiffers Mitarbeiter untersuchen in dieser Studie den Zusammenhang zwischen Schulleistungen und Medienkonsum, und die Interpretation der Ergebnisse durch ihren Chef Pfeiffer selber findet sich immer wieder in den Medien und in Äußerungen politisch Verantwortlicher. Beiträge anderer zu diesem Thema tauchen so gut wie nicht auf – die Ausnahme ist vielleicht noch der notorische Neurologe Spitzer. Berthold und Holling vermissen in ihrem Artikel für die Telepolis aber eben genau die Studien, die sich fundiert und bereits seit Jahren mit Wirkungszusammenhängen von Computerspielen auseinander setzen. Sie konstatieren, dass die “Debatte in der Öffentlichkeit nur selten das Stammtischniveau verlässt”, und nehmen dies zum Anlass, den Stand der Dinge zu beschreiben, und auf Aspekte in der Diskussion hinzuweisen, die sie vermissen.

Bei dem Telepolis-Beitrag handelt es sich um einen der sehr seltenen weil sehr ausgewogenen Artikel, der zudem auch noch fair mit den Mitarbeitern des KFN umgeht. Lesenswert.

Link:

Artikel “Killerspielealarm in Deutschland” in der Telepolis

PS: Bild aus der Telepolis

One Response to ““Der gute alte Headshot” – Telepolis zum Thema Computerspiele und Wissenschaft”

  1. Phaenorealismus » Blog Archive Says:

    [...] nur als Update zu meinem Eintrag “Der gute alte Headshot – Telepolis zum Thema Computerspiele und Wissenschaft“: Die vier Miatarbeiter Pfeiffers reagieren in einem neuen Artikel in der Telepolis auf die [...]

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