Überwachung überwacht

bpjm.gif“Kinder, Pornos, Killerspiele”, so lautet die provokante aber passende Ãœberschrift des seit heute auf Telepolis zu lesenden, zweite Teil einer Reihe zum Thema Ãœberwachung. Im Fokus des Artikels steht das deutsche Jugendschutzrecht, die mit seiner Durchsetzung betrauten Institutionen, und die problematische Anwendung auf “gewalthaltigen Computerspiele”. Wie von der – und das schreibe ich mit dem Respekt eines langjährigen Leser – doch eher linksliberalen-libertären Telepolis zu erwarten war, ist es eine äußerst kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Sie führt auch noch einmal die Entwicklung des Medienjugendschutzes in Deutschland in den letzten Jahren vor Augen und zeigt, welche bürgerlichen Freiheiten den Verbots-Schnellschüssen diverses Populisten entgegenstehen. Eine willkommene Ergänzung zum mediendiaktischen Dauerthema Computerspiele.

Links:
Artikel “Kinder, Pornos, Killerspiele”
Telepolis

4 Responses to “Ãœberwachung überwacht”

  1. Jan Says:

    Ich muss zugeben, dass ich den Herrn im Bild nicht kannte. Auch “schirach.jpg” lies nichts klingeln bei mir. Ein Besuch bei Telepolis half dann aber schnell weiter. ;)

  2. FrankPSchulte Says:

    @jan: Jau, da häte ich noch was zu schreiben können … :) Also, das ist Herr von Schirach, der “Erfinder” des deutschen Jugendschutzes… Naja, nach näherem Beschäftigen mit seinem Lebenslauf … ersetze ich das Bild doch noch mal … will ich doch nicht auf dem Blog haben … ;)
    Guckst du auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Baldur_von_Schirach

  3. rolf Says:

    Nicht zu verwechseln mit Baldurs Gate ;) Tja damit ist der Jan dann schon mal als Server-Admin eines Gameservers ungeeignet, wer weiß welche Kriegsverbrecher-Nicks sich bei dem rumtummeln würden.

  4. Jan Says:

    Oh, es gibt Gameserver ohne Kriegsverbrecher-Nicks?

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