BOA und Der Pageflip.

So, in der letzten, arbeitsreichen Woche haben wir zwei Texte zur Publikation eingereicht, an denen ich beteiligt war: Bei BOA – Der Online-Pfad zur professionellen Berufsberatung geht es um unser interaktives Berufsberatungstool BOA- Die Berufs-Orientierungs-Assistentin (siehe auch www.conboa.de). BOA soll Schulabsolventen aller Schulformen helfen, sich Gedanken über die eigenen Fähigkeiten und Interessen zu machen – ohne gleich in Arbeit auszuarten. Aus diesem Grund ist BOA auch kurz und spielerisch angelegt, und eine erste Evaluation, die Jennifer Klatt im Rahmen ihrer Bachelorarbeit durchgeführt hat, sieht sehr gut aus: BOA korreliert in den entsprechenden erhobenen Dimensionen hoch mit den Ergebnissen eines professionellen Berufsberatungstest, den wir die Schüler auch haben durchführen lassen, und auch die Schulform lässt sich in den Profilen erkennen. BOA hat aber mehr Spass gemacht! Mehr darüber bald in der Publikation zur Tagung Psychologiedidaktik und Evaluation, ich bin hier Drittautor, neben Anja Thieme, Jennifer und Prof. Heineken.

In Was bringt ein Pageflip in Online-Katalogen dem Produktmarketing? geht es um die Ergebnisse einer relativ groß angelegten Online-Studie (N>200), die sich mit der Nützlichkeit s.g. Pageflips beschäftigt. Pageflips sind Online-Kataloge (oder Zeitschriften), die man per Mausgeste umblättern kann, wobei dieser Umblättervorgang visuell simuliert wird. (Hier gibt es eine Ãœbersicht über entsprechende Tools.) Im Rahmen von Simon Galls Masterthesis haben wir uns mal angeschaut, ob der Einsatz einer solchen Visualisierung zumindest aus gedächtnispsychologischer Sicht sinnvoll ist – und tatsächlich! Die Effekte sind zwar nicht riesig, aber ein Pageflip lässt die Nutzer signifikant mehr von den Inhalten der Kataloge erinnern (gemessen sowohl durch freies Erinnern als auch durch Wiedererkennen). Wir haben die Ergebnisse, von denen wir auch überrascht waren, bei der i-com Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien eingereicht – mal sehen, was die dazu sagen. (Ich bin hier Erstautor, zusammen mit Simon und dem Chef.)

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