Nur kurz: Schulpsychologe vs. peer-reviewed Journal.

games_and_gun.jpg Im Heise-Newsticker treffen heute zwei Meldungen aufeinander: “Gewalt in Videogames versus Leben: spärliche Beweise“, in dem von einem Beitrag im International Journal of Liability and Scientific Enquiry berichtet wird, der aufzeigt, dass es kaum Belege für kausale Zusammenhänge zwischen Computerspielekonsum und Gewalt bei Jugendlichen gibt.

Dem gegenüber steht der Heise-Eintrag “Schulpsychologe sieht Gewaltspiele als größten Risikofaktor für Gewaltkriminalität“: Hier wird von einer Befragung von Schülern durch einen Schulpsychologen Hopf berichtet, die dann auch als stärksten Risikofaktor für Gewaltkriminalität Computer-Gewaltspiele identifiziert. Zitat: dies hat “laut dem Magazin Geo Wissen eine bislang unveröffentlichte Untersuchung ergeben, bei der Hopf über zwei Jahre lang das Verhalten von 653 Schülern untersucht hat.” und dabei meint, kausale Wirkzusammenhänge zwischen Games und Gewalt und Games und schlechten Schulnoten gefunden zu haben.

Naja. Wie immer – das Thema polarisiert. Ich allerdings meine, auch einen Zusammenhang zwischen sozialen Sendungsbewusstsein (was für sich genommen nicht negativ ist) und “Verdammung” von Spielen identifizieren zu können – und dies hat nicht immer was mit “kritischer Medienerziehung” zu tun, sondern häufig mit “Schlaubergerei”…

Links:

Ãœbersichtsartikel auf Heise zum Thema “Gewaltspiele”

PS: Foto von imamon

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