Status: Was ich gerade lese (Ausgabe Februar 2008).

buecher.jpg In meiner losen Reihe von Statusmeldungen über meinen Bücherstapel neben unserem Bett:

Don Norman: The design of future things. Don Norman ist “UseIts” Nielsen’s best buddy, und Miteigner der Nielsen Norman Group. Darüber hinaus ist er aber Psychologie-Professor, und auch bekannt geworden mit seinen beiden Büchern “The psychology of everyday things” (später: The design of everyday things) und Emotional design. Nun also das Design der Zukunft. Naja. Bin mal gespannt, ob’s wirklich so neu ist, oder doch eher “altes Designwissen in neuen Buchschläuchen”…

James Surowiecki: The Wisdom of Crowds. Und parallel dazu: John H. Holland: Emergence – from chaos to order. Mal sehen, wie sich andere Autoren populärwissenschaftlich/wissenschaftsjournalistisch dem Thema “Emergentes Verhalten” nähern. Meine Referenz diesbezüglich ist ja Steven Johnsons Buch “Emergence”…

Diverse Autoren: Rewired – The Post-Cyberpunk-Anthology. Fast durch, und ich muss sagen: Großartig! Cyberpunk mag tot sein. Oder noch schlimmer: Er mag Mainstream sein, aber seine Kinder leben. Selten habe ich so mit virtuellen Charakteren mitgefühlt wie mit dem kleinen Jungen in der einen Geschichte, der herausfinden muss, dass er nur ein Backup von einem Menschen ist, der als kleiner Junge gestorben war… herzzerreißend und geeky zugleich.

Alan Cooper und Kollegen: About face 3. Ein Standardwerk, jetzt in version3. Muss man wohl mal gelesen haben, wenn man sich mit Usability, Interaction Design oder Software-Ergonomie beschäftigt. Oder wenn man gute Anwendungen programmieren möchte.

Susan Blackmore: Die Macht der Meme. Immer noch – ich kann’s und will’s aber auch nicht weglegen. Diesmal schaffe ich’s.

SteveJohnson: Mind wide open. The Neuroscience of everyday life – kaum muss darf ich mich auch im Job damit beschäftigen, hat mein Lieblingswissenschaftsjournalist ein passendes Buch geschrieben. Lucky me.

Weggelegt habe ich: Ian M. Banks: Feersum endjinn. Der Titel ist lautmalerisch zu verstehen, und soll wohl “Fearsome engine” heißen. Und dies zeigt auch schon das Problem dieses Buches: 95% ist in solcher Lautmalerei geschrieben – und das geht so überhaupt nicht. Ich mag Banks Bücher eigentlich sehr gerne, aber das geht so nicht, das artet ja in Arbeit aus…

PS foto wieder von kstenqnen

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