Status: Was ich gerade lese.

buecher.jpgBeim Aufräumen ist mir aufgefallen, dass ich doch eine ganze Reihe von Büchern parallel lese – im Moment sind es ganze sieben. Da stellt sich dann doch die Frage, wie die Informationen aus diesem Sammelsurium wohl im Gedächtnis encodiert werden? In einem grossen, total verwobenen Netzwerk, das aus Informationen aus allen gerade gelesenen Büchern besteht? Wenn man der Theorie von Cowan folgt, der Arbeitsgedächtnis als aktivierten Teil des Langzeitgedächtnisses versteht, dann müssten es ja wahrscheinlich so sein.

Hier die aktuelle Buchliste – übrigens ohne die Bücher, die für den Job/die Diss zu lesen sind:

  • Tad Williams: Otherland Final Volume – Sea of Silver Light. Der letzte Teil der monumentalen Virtual-Reality-cum-Gaja-Otherland-Saga (insgesamt geschätzt 4000 Taschenbuchseiten) . Es sieht so aus, als würde ich es schaffen, die Saga im dritten Anlauf zu lesen.
  • Jeffrey Young und William L. Simon: Steve Jobs und die Geschichte eines aussergewöhnlichen Unternehmens. Die Autobiografie zum turnschuhtragenden Computer-Pionier und Design-Liebhaber. Trotzdem bin ich noch nicht dem Apple-Wahn verfallen.
  • David A. Vise: Die Google-Story. Wie aus zwei Mathematik-Professoren-Söhnen die Google-Boys wurden. Würde mir Google eine Stelle anbieten – ich bräuchte noch nicht einmal mein Hirn, um zu entscheiden: Das Rückenmark würde “YES!!!” schreien, und anfangen, Koffer zu packen.
  • Susan Blackmore: Die Macht der Meme oder Die Evolution von Kultur und Geist. Wir alle sind Mem-Maschinen, wenn man der englischen Psychologin folgt, und nachdem ich in den letzten Jahren immer mal wieder auf Hinweise auf ihr Buch gestossen bin, habe ich jetzt mal angefangen, es zu lesen. Ist die Apple-Mania ein meme?
  • Sarah Cook, Beryl Graham und Sarah Martin: Curating new media. Eine Unterhaltung über die Herausforderung, New Media-Kunst zu kuratieren.
  • Mark Frauenfelder: Rule the web. Der Boingboing-Gründer und WIRED-Autor hat 400 Seiten Tipps und How-tos zum Surfen und Leben im Netz gesammt. Und ja: Obwohl ich schon seit 1992 Netizen bin, hab ich viel gelernt.
  • Ira Greenberg: Processing – Creative Coding and Computational Art. Nicht nur ist Ira Greenbergs Buch das erste Buch zu Processing überhaupt (Frys und Reas Buch habe ich auch schon bestellt, es ist aber noch nicht erschienen…), sondern auch eine sehr unterhaltsam zu lesende Einführung in die Computer-Kunst und das Programmieren an sich. Und ja: Obwohl ich schon seit meinem 14. Lebensjahr programmiere, habe ich noch was gelernt :) .

PS foto von kstenqnen

3 Responses to “Status: Was ich gerade lese.”

  1. Manuel Says:

    “Da stellt sich dann doch die Frage, wie die Informationen aus diesem Sammelsurium wohl im Gedächtnis encodiert werden?”

    Guck mal den (grottenschlechten) Film Dreamcatcher. Da wird die Frage auf anschauliche, amüsante Weise beantwortet. ^_^

  2. FrankPSchulte Says:

    @manuel: Hehehe, jau, ich hab das Buch gelesen …

  3. Phaenorealismus » Blog Archive » Status: Was ich gerade lese (Ausgabe Februar 2008). Says:

    [...] meiner losen Reihe von Statusmeldungen über meinen Bücherstapel neben unserem [...]

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