“They swim in sewage. Enough said.” – Die schlimmsten Wissenschaftsjobs

toilette1.jpgPopsci.com hat mal wieder ihre jährliche Top10-Liste der schlimmsten Jobs im Wissenschaftsbetrieb veröffentlicht – “in which we salute the men and women who do what no salary can adequately reward”. Und neben so naheliegenden Tätigkeiten wie dem Whale-feces-researcher (“Walexkrementspezialist”) und dem Gravity research subject (“Schwerkraftforschungsversuchsperson”) haben es auch der Olympic Drug Tester und der Microsoft Security Grunt (“Microsoftsicherheitsexperte”) auf die Liste geschafft. Letztere haben es besondert schwer, denn wie popsci schreibt: “to most hackers, crippling Microsoft is the geek equivalent of taking down the Death Star”. Aber wir wissen doch: Viel Feind, viel Ehr ;) .

Das errinnert mich übrigens an die “Toilettentaucher”, die ich in Indien gesehen habe. Dort gibt es häufig keine Kanalisation, sondern Sickergruben – die leider auch mal verstopfen. Und wenn dies geschieht, ruft die Amma (die indische Haushälterin) im nächsten Dorf einen der Taucher. Diese stammen zumeist aus keiner Kaste, sondern sind kastenlos – die “Untouchables”. Daher haben sie es in der immer noch dem Kastenprinzip verbundenen indischen Gesellschaft schwer, überhaupt einen Job zu finden. Der Taucher kommt dann vorbei, zieht sein gebügeltes Hemd aus, faltet es sorgfältig zusammen, legt es neben die Sickergrube, und… Ja, genau. Worst-job-ever.

Link:

The Worst Jobs in Science 2007 Artikel auf popsci.com

Diskussion über den popsci-Artikel auf slashdot.org

PS: Nein, “Doktorand in einem psychologischen Institut” steht nicht auf der Liste. :)

Foto (CC) José Serrano

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