Seit … ach, 10.000 Jahren bin ich mit meiner Haupt-E-Mail-Adresse bei der Uni DUE (meine Alma Mater und seit einigen Jahren auch mein Arbeitgeber). In den letzten paar Monaten hat es aber leider immer wieder Ausfälle des Mail-Servers gegeben, so wie an diesem Wochenende (sowohl innerhalbs als auch außerhalb des Uni-LANs):
“Fehler beim Verbinden mit dem IMAP-Server: tls://mailbox.uni-duisburg-essen.de.
110 : Die Wartezeit für die Verbindung ist abgelaufen ”
Jo. Danke für diese Information- jetzt bin ich (nicht) schlauer, aber immer noch ohne Mail. Verdammt. Das passiert immer wieder gerne, besonders an Wochenenden, an denen ich mir vorgenommen habe, alle Email-Leichen zu beseitigen… sprich: zu beantworten. Verdammt, noch mal. (Gott sei Dank bin ich aber von 10.000 Spam-Mails auf einen Schlag bisher verschont geblieben - Kollegen auf meinem Flur und Freunde mußten leiden - herzliches Beileid.)
Vielleicht sollte ich doch auf meinen G(oogle)-Mail-Account wechseln. Oder auf mein 100.000-Jahre altes GMX-Konto. Oder gar auf die Email-Konten meines eigenen Webspaces??? Wie sehen denn Eure Erfahrungen aus? Was ist Euer Webmail-Provider des Wahl?
Am 3. Juni werden Mark Bormann vom Lehrstuhl für Mediendidaktik der Uni DUE und ich einen eingeladenen Vortrag im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe an der TU Chemnitz zum Thema “Virtuelle Realität” halten. Veranstalter dieser über das gesamte Sommersemester laufenden Veranstaltung ist Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach, Inhaber der Professur Philosophie mit dem Schwerpunkt Kognitionswissenschaft an der TU Chemnitz.
Unser Thema ist “Virtual Reality as Tool and Topic - Messmethoden in virtuellen Realitäten”, und wir werden mal über die verschiedenen Forschungsaktivitäten “unserer” Abteilungen an der Universität Duisburg-Essen berichten. Wir sind in guter Gesellschaft: Prof. Dr. Winfried Marotzki (Universität Magdeburg) wird den Bogen von Online-Communities zum social networking schlagen; Dr. Jörg Schirra (auch Universität Magdeburg) betrachtet die Funktion von Bildern in Computerspielen unter Aspekten der Immersion, Interaktion und Virtualität; Prof. Dr. Peter Ohler (TU Chemnitz) berichtet über Sozialen Präsenz und seine Versuche, evolutions-psychologische Konstrukte zur Operationalisierung dieses Phänomens in Massiven Multiplayer Online-Rollenspielen zu nutzen. Wer zufällig in der Nähe ist, ist natürlich herzlich eingeladen!
Bruce Sterling, Sci-Fi-Autor und Enfant Terrible, findet auf seinem Vortrag anlässlich des Innovationsforums 2007 kurze Worte für das, was wir heute von unseren Computern, MP3-Playern, Home-HiFi-High-Def-Equippment, Computerspielen, Lernsoftware erwarten: From software to Global-Ware or Airplane-Carrier-Ware: When I interface with my toothbrush: Don’t make me think!
Der Film, auf den alle gewartet haben … ist einer, der uns Web 2.0 und die dazu gehörenden Barcamps, sagen Anne Arndt und Heiko Brandsch von der Hochschule der Medien in Stuttgart. Und haben ihn dann auch gemacht, und ihn ins Netz gestellt. Sehr nett, mit vielen Interviews von üblichen Verdächtigen und neuen Playern, und ein ganz guter Einblick auch ins Web2.0-Business. Meinliebstes Zitat: “Es ist wichtig, dass man wirklich daran glaubt. Es muss aus dem innersten seines Herzens kommen, sonst schafft man es nicht.” sagt Christin Angele von imedo.de.
Hier hatte ich ja vor einiger Zeit mal ein bezauberndes Video von einem Spiel gepostet, in dem man durch Zeichnen seine Spielziele erreichen kann. Wer dabei kindische Lust bekommt, mal wieder selbst die Wachsmalstifte zu zücken - wenn auch nur digital - dem seien zwei Dinge empfohlen: Kurz und als Flash-Spiel zum sofort-Losmalen: Magic Pen. Und zum Download, umfangreicher, Stunden-zehrender Spass: Phun.
David Pescovitz (BoingBoing) zeigt uns ein Bild eines ausgesprochen aufgeräumten Bildschirmarbeitsplatzes - anno 1983 mit viel (damaligem) High Tech: Ein Atari 800 mit einem Kassettenlaufwerk und 2 (!) 5,25″-Diskettenlaufwerken. Sogar ein Drucker (Dot-Matrix!) ist dabei Das erinnert doch stark an meinen 64er … zuerst mit Datasette, später mit Diskette - und sogar mit einem Monitor! (Damit es keinen Fernsehen im Kinderzimmer gab ;).)