Archive for August, 2007

What’s in your bag? Ãœberleben im mobilen (digitalen) Alltag.

Friday, August 31st, 2007

inmybag.jpg Ich weiss ja nicht, was Ihr so in Euren Taschen mit Euch ‘rumschleppt. Aber um meinen Alltag zwischen RL und den diversen virtuellen Welten, in denen ich mich so tummel ( oder tummeln muss) zu bewältigen, benötige ich offensichtlich zwei Dutzend Objekte. Hier sind sie:

  1. Crumpler Bag: Ein Geschenk meines Bruders – und zwar aus dem Original-Crumpler-Store in Melbourne. Genau die richtige Größe, dunkelgrün-grau.
  2. Acer TravelMate 8200: Zusammen mit dem MacBookPro war das das erste Core-Notebook auf dem Markt. 2 Gig RAM, 1680×1050 Pixel, Display nicht verspiegelt.
  3. Netzteil.
  4. Maus.
  5. Zusatzakku für’s Acer.
  6. Global” Prospekt: Wenn ich unterwegs mal vom Kaufrausch befallen oder von Geschenkwilligen angefallen werde, nutze ich die Gelegenheit, unsere Sammlung japanischer Kochmesser zu vervollständigen.
  7. Notizbuch: Für das Kreativ-Zeugs.
  8. Ein aktuelles Buch: In diesem Fall siehe vorherigen Blog-Eintrag.
  9. Ringblock und DINA4-Druckerpapier.
  10. Ein aktueller Lebenslauf und Arbeitsproben: Wenn wie gestern ein freudiger Hinweis kommt, lässt sich so schnell reagieren.
  11. Materialien zu aktuellen Projekten: Sortiert in Klarsichthüllen, im Moment sind es 6.
  12. Aktuelle Artikel und Zeitschriften: Im Moment die aktuelle c’t und diverse Artikel für meine Diss.
  13. Eine Packung Aspirin Direkt: Für Notfälle.
  14. Ein Schnuller von Lehar: Schnell nach Hause! :)
  15. Eine kleine Packung Feuchttücher: Wenn Lehar mal mit unterwegs ist.
  16. Ein Kugelschreiber. Ein Laserpointer. Old school it is.
  17. Diverse USB-Sticks in einer Tasche: Im Moment sind es 5,5 Gig.
  18. IXUS 500 Digitalknipse in Tasche mit Zusatzakku und Ersatzspeicherkarte.
  19. Terminplaner: Klein, nicht digital und absturzsicher.
  20. Software in zwei CD-Taschen: In der blauen steckt die c’t-Softwaresammlung der letzten 4 Jahre…
  21. Visitenkarten: Im Moment drei verschiedene: Uni, Hahn, privat.
  22. Speicherkartenlesegerät 11-in-one (so ungefähr): Hat mir und anderen schon häufig das Leben gerettet.
  23. Leatherman: Alle Werkzeuge für unterwegs in einem Gerät – wenn das nicht reicht, muss eine Werkstatt aufgesucht werden.
  24. Ministativ für die IXUS: Knipsen haben nie einen guten Blitz, daher lieber Langzeitbelichtung.

Nur kurz: Instructional visual design oder: Wie mache ich Kaffee?

Thursday, August 30th, 2007

Lokesh Dhakar zeigt uns mit seiner Grafik “Coffee Drinks Illustrated”, wie es geht: Auf der einen Seite, wie man Kaffee macht – und zwar nicht nur “Büroplörre”, sondern Starbucks-Leckerlis. Und auf der anderen Seite können wir hier sehen, wie eine einfache (im Sinne von “nicht unnötig komplizierte”) und dabei vollkommen funktionale, schöne Grafik aussieht, aus der man noch was lernt.

Link:

Coffee Drinks Illustrated

“Gewalt muss sein” (Plakative Titel auch?)

Monday, August 27th, 2007

rotkaeppchen.jpgSeinen Telepolis Artikel überschreibt Thomas Hartmann mit dem doch etwas plakativen Titel “Gewalt muss sein”. Danach jedoch folgt eine ziemlich gradlinige – sprich: nicht ums Konkrete herumeiernde – Abrechnung mit der verlogenen Idee, Computerspiele würden Gewalt provozieren oder produzieren. Nicht zu leugnen ist nach Hartmann, dass Gewalt Thema in vielen Games ist, aber “Gewalt muss sein – und zwar in klarer Abgrenzung spielerischer von zerstörerischer Gewalt. Kinder müssen toben und raufen dürfen, und sie brauchen für ihre seelische Entwicklung in gewissem Umfang auch Monster.” Höre ich das jemanden “Märchen! Märchen!” schreien?

Hartmann, selber Pfarrer, warnt aber auch vor der Suchtgefahr – nicht speziell von Spielen, sondern von Gegen- oder Parallelwelten im Allgemeinen: “Um die Suchtgefährdung bei Jugendlichen einzuschränken ist wiederum die bewusste Aufmerksamkeit und Zuwendung der Eltern und anderer Erziehungspersonen nötig. Eltern müssen sich einfach darum kümmern und beachten, welche Spiele und in welchem Umfang ihre Kinder auf dem PC zocken.” Aber um das zu können, müssen die Erziehungsberechtigten selber “zocken können” – sprich: verstehen was da vor sich geht, was gespielt wird. Mehr Eltern, Kindergärtnerinnen, Grundschullehrer, Pfarrer, Sozialarbeiter an die Konsolen! :)
Link:

“Gewalt muss sein” Artikel in der Telepolis (25.8.2007)

Hartmanns Buch “Schluss mit dem Gewalt-Tabu! Warum Kinder ballern und sich prügeln müssen” (erscheint im September)

PS Foto von tbee

Good vs. evil? Black spy vs. white spy? Jobs vs. Gates? “Macs get you laid” :)

Sunday, August 26th, 2007

Ahhh. Endlich ein versöhnlicher Beitrag zu diesem seit Jahren (Jahrzehnten wie mir manchmal scheint…) währenden Streit zwischen Design-Freaks (mit Mac) und Nerds (mit PC)… Und ja: “I’m a PC.”.

PS: Personal Personal Computing History: TI99/4A, C64 (zunächst mit Datasette, aber sofort mit Farbmonitor), Amiga 500, 486er/33 MHz, P1, P2, Dual Celeron, PIII, P4, Core.

PPS: Thx Simon.

Medienkompetenz: Ich bin dabei.

Thursday, August 23rd, 2007

hardware.jpgDas Adolf Grimme Institut wurde von der Landesanstalt für Medien NRW beauftragt, Referenten für Veranstaltungen zur Vermittlung von Medienkompetenz zu qualifizieren. Von der Website: “Die Initiative Eltern+Medien richtet sich dabei insbesondere an Kindergärten, Schulen, Elternvereine und Familienzentren, aber auch an alle anderen Einrichtungen und Initiativen, die bislang wenig eigene Möglichkeiten für solche Angebote besitzen.”

Ich habe mich beworben, in einem Workshop zu einem Referenten “ausgebildet” zu werden. Und ich bin dabei :) .

Link:

Initiative Eltern+Medien

PS Foto von Thomas Claveirole

Nur kurz: Nicht-synchrone netzbasierte unmoderierte Kommunikation in RL ;)

Sunday, August 19th, 2007

PS Thx Telepolis

Human driven media art? “Look up more”

Thursday, August 16th, 2007

Ja, es gibt sie noch, die kleinen Dinge im Leben, die einem ein verschmitztes Lächeln auf das Gesicht zaubern (oder gar ein großes Lachen)… :)

PS Danke, infosthetics.com

Follow-up: KFN vs. USK

Monday, August 13th, 2007

comic_violence.jpgIch hatte schon mal drüber geblogged, und nun gibt es eine neue Runde im verbalen Boxkampf zwischen der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen: Erika Berthold und Eggert Holling fassen in einem Artikel in der Telepolis ihre Sicht der Auseinandersetzung zusammen. Unter anderem schreiben sie zum Vorwurf des KFN, die USK würde zu “lasch” einstufen, dass das “zentrale Argument für die Vorliebe der KFN-Mitarbeiter zu höheren Alterseinstufungen lautet: Aufgrund der Interaktivität, also der aktiven Rolle des Spielenden seien beim Konsum gewalthaltiger Spiele nachhaltigere Folgen zu erwarten als beim Konsum vergleichbarer Filme. [...] Die Prämisse ist wissenschaftlich fragwürdig.” Dabei führen sie auch die Studie des Hans-Bredow-Instituts an, die einen Mangel an “praxiswirksamen Forschungsergebnissen” aufzeigt.

Besonders interessant scheint mir in dem Artikel der detailierte Vergleich der beiden Einstufungsmethoden. Während bei der USK  ein Spiel anscheinend in einem Mehrpersonengespräch unter Leitung eines Gutachtergremium-internen “Expertens” für das jeweilige Spieleingestuft wird, ist beim KFN nur jeweils ein Guatchter alleine federführend – die anderen am Einstufungsprozess Beteiligten (hauptamtlichen) Mitarbeiter des KFN nehmen nur eine “Plausibilitätsprüfung” vor.

Insgesamt finde ich den Artikel spannend, da er – besonders in Anbetracht der doch sehr “blutig” geführten Auseinandersetzung- wieder relativ ausgewogen ist, aber die Autoren es sich nicht nehmen lassen, ihre Position zu verteidigen.

Links:
Artikel “Killerspiele in der Diskussion” (Telepolis, 13.8.2007)

USK

KFN

Studie des Hans-Bredow-Institutes (PDF, 177 Seiten)

PS Foto von emsef

Nur kurz: Multitouch-DIY GOGOGO!

Thursday, August 9th, 2007

Ich habe heute die ersten Zutaten für mein Do-it-yourself Multitouch Display bestellt:

- Acrylglas 1,3 x 1,0m, 10 mm dick – wenn schon, denn schon!

- Osram IR LEDs

Ich werde Euch dann zu einer Runde Multiplayer-Multitouch-Tetris einladen ;) .

Gegensätze.

Wednesday, August 8th, 2007

yingyang.jpgDas Leben scheint d’raus zu bestehen, d’rum zeigt’s sich auch in den Nachrichten:

Forscher finden keine Spur von Chinesischem Flussdelfin vs. Peking ein Jahr vor den olympischen Spielen

Bonds schlägt Nummer 756 vs. Baseball Bonds schlägt der Zorn entgegen

Neuer iMac im Alu-Gehäuse vs. 1977 ad for Apple computer

3,7 Millionen Kinder in Deutschland nutzen einen Computer vs. Blogs gesperrt wegen Potter-Sex

Probleme mit der GPS-Überwachung von Straftätern vs. Kinder-Kontrolle per Handy

Vom Bücherregal bis zum Bluescreen-Terrorfürsten vs. WWII propaganda posters

PS Foto von Kevin Pelletier