Archive for July, 2007

Mad scientist?

Monday, July 9th, 2007

fps_hahn_institute.jpgNaja, besser “Scientist” als “Spezialist”, oder? Hatte ich auch schon mal, und das ist so… so… egal. Fast so gut wie “Experte“. ;) Nee, im Ernst: Ich freue mich auf die Versuchsreihen dort. Der Tomograf ist so stark, dass es mir beim letzten Mal die Brille fast von der Nase gehoben hätte, und unsere Kugeln aus Aluminium, die wir eigendlich heben lassen wollten, wurden auch durch dubiose “Störströme” beinflusst. Nun haben wir welche aus POM, die sollten funktionieren. Sollte sich jemand mal in einen 4 Meter langen 7 Tesla-Tomografen legen wollen, dann kann er sich gerne mal bei mir melden … Versuchsteilnehmer brauch ich immer … :)

PS: Die Website brauch’ noch etwas, offensichtlich: www.hahn-institute.de. Die Eröffnung ist aber auch erst am 29. August.

Gone to see large sculptures ;)

Saturday, July 7th, 2007

skulptur.jpgWir sind heute und morgen in Münster auf den Skulptur Projekten 07. Wer in der Nähe ist – einfach melden!

PS Foto von christophosterhold

1 Minute Spielen = 3 Minuten Lesen.

Friday, July 6th, 2007

games.jpgNein, hier gehts nicht um die Wii, sondern um einen Beitrag in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, der untersucht, welche Rolle Computerspiele im Leben (amerikanischer) Teenager spielen. Hierzu wurde eine repräsentative Stichprobe von ca. 1500 Jugendlichen mit Tagebüchern ausgestattet, in die sie während des Schuljahres 2002/2003 ihre täglichen Aktivitäten an ausgewählten Tagen eintrugen. 36 % der Befragten spielten regelmäßig Computerspiele, und davon waren 80% Jungen (Hallo Herr P. vom KFN…;)). Mittlere Spielzeit war 1 Stunde am Tag unter der Woche, und 1,5 Stunden an jedem Wochenendtag; diese Zeit ging jedoch nicht auf die Kosten von sozialer Interaktion mit Freuden und Familie, sondern verringerte eher die Zeit die für Hausaufgabenmachen und Lesen verwandt wurde: Für jeden Stunde Computerspielen pro Woche verringerte sich die Lesezeit um 30%. Aber halt! Bevor nun alle zum nächsten Spielehändler rennen, um Packungen und Datenträger in einem großen Feuer zu verbrennen: Wenn amerikanische Teenager gar keine Computerspiele spielen, lesen sie ganze 8 Minute pro Wochentag. Was ist hier wohl das (Bildungs-) Problem – die Computerspiele, oder die allgemeine Bildungsferne, die sich in der geringen Lesezeit ausdrückt?

Link:

“Relation of Adolescent Video Game Play to Time Spent in Other Activities” (Cummings, HM; Vandewater, EA, 2007, Arch Pediatr Adolesc Med. 2007;161:684-689)

Bericht auf Forbes.com, typisch Mainstreamprintmedieneingefärbt.

Thx ars technica; Bild von Ian_D

Nuhr kurz …

Thursday, July 5th, 2007

zum Thema “documenta”:)

(Real Player Format)

Harvard: Computerspiele sind alltäglich – und nicht schlimm?

Wednesday, July 4th, 2007

mgh.jpgDas Massachusetts General Hospital der Harvard Universität hat repräsentative 1.254 US-Schülern zu deren Umgang mit Computerspielen befragt, und kommt zu dem – zumindest für Golem.de – “überraschenden Ergebnis”, dass Spiele mit Gewaltinhalten Teil des Alltags von sowohl Jungen als auch Mädchen sind. Letztere bevorzugen zwar Die Sims, aber schon an Platz zwei der Spiele stand GTA San Andreas. Cheryl Olson, eine der Autoren der Studie, konstatiert dabei, dass es den Jugendlichen dabei wohl gut gehe, denn schliesslich sei die Jugendkriminalität rückläufig bei gleichzeitiger Zunahme der Nutzung gewaltlastiger Spiele. “Wir hoffen, dass diese Studie der erste Schritt dazu ist, die Diskussion von ‘Gewaltspiele sind schrecklich und zerstören die Gesellschaft’ nach ‘Welche Spielinhalte könnten schädlich für welche Kinder in welchen Situation sein’ zu lenken.” (Zitat in golem.de)

Link:

Pressemitteilung des MGH 

“US-Studie: Alle Jugendlichen spielen – und Mädchen auch GTA” Artikel auf golem.de 

PS Foto von  Ron’s Log

Jenseits von “contemporary”…

Tuesday, July 3rd, 2007

pixel.jpg … befinden sich wohl alle, die sich mit Kunst und neuen Medien beschäftigen, wenn man Herrn Buergel glauben schenken darf. Auf seiner Großveranstaltung zur Gegenwartskunst ist auf jeden Fall nix zu sehen, was Code, Interaktivität oder gar Netzwerke braucht. Da muss ich mich doch fragen, ob wir entweder soooooooo weit vorne sind, dass Herr Buergel schon hinten ist, oder ob wir einfach zu unbedeutend sind. Oder aber Herrn Buergel ist das alles mit den Einsen und Null zu sehr “Populärkultur”…

Zum-Abregen-durch-Entspannen attache ich diesem Gedanken noch einen Link auf ein (zugegebenermassen sehr langsam landendes Video) aus dem Hause Sony: Music like no other, und irgendwie komprimiert voll mit Anspielungen auf Code, GFX, Games … NJoy ;) .

Link:

Werbevideo für Sony’s Dontwalkalone.com

Documenta 12: Zurück aus dem digitalen wilden Westen …

Sunday, July 1st, 2007

doc12shooter2.jpg… bin ich. “Wilder Westen, wieso das? Kassel ist doch eher im Osten!”. Ja, Kassel ist eher im Osten, nein: Kassel ist östlicher als der eigentliche Wilde Westen Deutschland (das Ruhrgebiet ;) ). Aber in Kassel trafen sich die Revolverhelden der neuen digitalen Popkultur: Die Allesknipser. Nie wurden sie zahlreicher gesehen, nie waren sie so gut ausgestattet und vorbereitet, nie war es schlimmer als auf der Documenta – drei von vier Besuchern hatten jeweils mindestens einen Digitaldatenproduzenten zur Hand – Megapixel über Megapixel zu ihrer Verfügung, Petabyte an Muntion in den Satteltaschen… und immer mehr Auge für den Kontrollblick auf das Display, als für das Objekt. Fotosafari an der Fulda: Geschossen wird in Kassel, genossen wird zuhause!