Archive for July, 2007

Sharkrunners – virtuelle Boote, reale Haie.

Tuesday, July 31st, 2007

hai.jpgAnläßlich der zwanzigsten Shark Week stellt der Discovery Channel Sharkrunners ins Netz, ein Spiel rund im die Haiforschung. Die Spieler nehmen dabei die Rolle von Meeresbiologen an, und müssen versuchen, möglichst viel über das Wanderverhalten von Haien zu lernen, um sie mit ihren virtuellen Hochseeschiffen zu verfolgen und so hohe Scores im Spiel zu bekommen. Die Besonderheit ist, dass die Verhaltensdaten der Haie nicht computergeneriert sind, sondern aus den GPS-Sendern realer Haie stammen: Wenn ein Spieler also auf einen virtuellen Hai trifft, so trifft er ihn an einer Stelle in der virtuellen Spielewelt, an der sich in der realen Welt tatsächlich gerade ein Hai aufhält.

Link:Sharkrunners

PS1: Disclaimer: Man muss sich beim Discovery Channel anmelden, das ist aber kostenlos und meiner Meinung nach auch sonst ok – sie wollen ja ihr Doping-Team im nächsten Jahr vielleicht nicht mehr sponsern ;)

PS2: Danke infosthetics

PS3: Foto von cybermat

Nur kurz: Der Antinormalizer.

Sunday, July 29th, 2007

Cool. Und läßt sich bestimmt auch auf andere sozial Situationen im öffentlichen Raum anwenden.

Thx Bruce Sterling im Wired Blog

Status: Was ich gerade lese.

Friday, July 27th, 2007

buecher.jpgBeim Aufräumen ist mir aufgefallen, dass ich doch eine ganze Reihe von Büchern parallel lese – im Moment sind es ganze sieben. Da stellt sich dann doch die Frage, wie die Informationen aus diesem Sammelsurium wohl im Gedächtnis encodiert werden? In einem grossen, total verwobenen Netzwerk, das aus Informationen aus allen gerade gelesenen Büchern besteht? Wenn man der Theorie von Cowan folgt, der Arbeitsgedächtnis als aktivierten Teil des Langzeitgedächtnisses versteht, dann müssten es ja wahrscheinlich so sein.

Hier die aktuelle Buchliste – übrigens ohne die Bücher, die für den Job/die Diss zu lesen sind:

  • Tad Williams: Otherland Final Volume – Sea of Silver Light. Der letzte Teil der monumentalen Virtual-Reality-cum-Gaja-Otherland-Saga (insgesamt geschätzt 4000 Taschenbuchseiten) . Es sieht so aus, als würde ich es schaffen, die Saga im dritten Anlauf zu lesen.
  • Jeffrey Young und William L. Simon: Steve Jobs und die Geschichte eines aussergewöhnlichen Unternehmens. Die Autobiografie zum turnschuhtragenden Computer-Pionier und Design-Liebhaber. Trotzdem bin ich noch nicht dem Apple-Wahn verfallen.
  • David A. Vise: Die Google-Story. Wie aus zwei Mathematik-Professoren-Söhnen die Google-Boys wurden. Würde mir Google eine Stelle anbieten – ich bräuchte noch nicht einmal mein Hirn, um zu entscheiden: Das Rückenmark würde “YES!!!” schreien, und anfangen, Koffer zu packen.
  • Susan Blackmore: Die Macht der Meme oder Die Evolution von Kultur und Geist. Wir alle sind Mem-Maschinen, wenn man der englischen Psychologin folgt, und nachdem ich in den letzten Jahren immer mal wieder auf Hinweise auf ihr Buch gestossen bin, habe ich jetzt mal angefangen, es zu lesen. Ist die Apple-Mania ein meme?
  • Sarah Cook, Beryl Graham und Sarah Martin: Curating new media. Eine Unterhaltung über die Herausforderung, New Media-Kunst zu kuratieren.
  • Mark Frauenfelder: Rule the web. Der Boingboing-Gründer und WIRED-Autor hat 400 Seiten Tipps und How-tos zum Surfen und Leben im Netz gesammt. Und ja: Obwohl ich schon seit 1992 Netizen bin, hab ich viel gelernt.
  • Ira Greenberg: Processing – Creative Coding and Computational Art. Nicht nur ist Ira Greenbergs Buch das erste Buch zu Processing überhaupt (Frys und Reas Buch habe ich auch schon bestellt, es ist aber noch nicht erschienen…), sondern auch eine sehr unterhaltsam zu lesende Einführung in die Computer-Kunst und das Programmieren an sich. Und ja: Obwohl ich schon seit meinem 14. Lebensjahr programmiere, habe ich noch was gelernt :) .

PS foto von kstenqnen

Worst looking musical instrument … ever.

Thursday, July 26th, 2007

hip.jpgEines der – wenn nicht das – am schlimmsten aussehende Musikinstrumente dürfte die Hip Disk von Danielle Wilde sein. Die Australierin hat zwei Scheiben zu einer Art Jojo kombiniert, den sich die geneigte Tänzerin über den Kopf stülpt, ihn bis auf die Hüften herunterdrückt, um dann mit kreisenden Hüftbewegungen die Töne hervorzurufen … unglaublich.

Aber wahrscheinlich ist das eigendlich nur ein Sportgerät: “Gehst du heute zum BOP-Kurs, Hildegard?” – “Nein, ich mache bei Janina den neuen Hip-Disk-Kurs… Hasse mal ne Kippe vorweg?”

Links:

Hip Disk

Artikel auf we-make-money-not-art

Demonstration 1 (Quicktime)

Demonstration 2 (Quicktime)

PS Foto von -Birdy-

Maps, maps, satellite maps.

Saturday, July 21st, 2007

phoenix.jpgMit Satelliten-Karten und ihrem Einfluss auf unser Leben und die Kunst beschäftigt sich der “Satelliten Voyeurismus”- Workshop vom 20. – 22. Juli 2007. Stattfinden wird der auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Phoenix in Dortmund, und ist organisiert vom dortigen Hardware Medien Kunst Verein. Ich werde mal zu den öffentlichen Vorträgen am Samstag fahren, und mir bei der Gelegenheit gleich mal die Ausstellung “History will repeat itself” ansehen. Besonders gespannt bin ich auf den Vortrag “Aktuelle Künstlerische Projekte mit Geodaten und Mappingsoftware” von Régine Debatty, denn Régine ist eine meiner Lieblingsbloggerinen – sie schreibt we-make-money-not-art, das schon zweimal mit einem Webby-Award ausgezeichnete Medienkunstblog.

Ausserdem paßt das Thema des Workshops ja ganz gut zur Tatsache, dass ich gestern die erste von mir gestellte Bachelorarbeit zu lesen bekommen habe: “Autobiographisches raumbezogenes Wissen – Relevanz für die Konzeption virtueller oder realer Museen für das Ruhrgebiet” von Insa Hinrichs.

Links:

Webseite zum Workshop auf den Seiten des HMKV

we-make-money-not-art-Blog

PS Foto von h0sh

Nur kurz … Streetview Flotte.

Thursday, July 19th, 2007

In Gizmodos Fotostrecke lässt sich gut erkennen, welchen Aufwand Google für sein geniales Streetview betreibt… die Gesamt-Tankquittung möchte ich mal sehen… und wie groß die wohl ein Europa wäre … aber hier verbrauchen die Autos auch weniger Sprit…

Nur kurz … und gut, und weg.

Tuesday, July 17th, 2007

Oder auch “Good riddance!”, wie der Englishman zu sagen pflegt: Heise berichtet von der Beerdigung von 2nd life, denn viele Unternehmen schließen ihre Dependancen wieder, denn “ein Spezialist für Online-Marketing sagte [...], die am häufigsten in Second Life gehandelten Güter seien Genitalien, mit denen die Second-Life-Bürger ihre Avatare ausstatten”.

Link:

Artikel im Heise Newsticker (17.7.2007)

Ansteckend …

Monday, July 16th, 2007

… sind nicht nur die DIY-Multitouch-Displays, Fiducial Tracking Systeme und vvvv, mit denen ich mich gerade beschäftige, sondern auch das folgende Computerdisplay… scary. Da hofft man doch, dass der Virenscanner nur die Guten durchgelassen hat …

Links

Artikel in we-make-money-not-art

Will it (i)blend?

Wednesday, July 11th, 2007

LOL.

Link:

Artikel auf SPON (11.7.2007)

Kühlschrank 2.0 …

Tuesday, July 10th, 2007

incredible_fridge_small.jpg… und das ganz einfach. Leider haben wir in unsere Küche keinen Platz für einen hohen Kühlschrank – es hieß also bisher immer “Devot in die Hocke gehen!”, und dem Grauen tief hinten in der Kühlkiste ins Auge sehen. Vorbei – dank unseres neuen Wunderkühlschranks, der “Lebensmittel-vor-dem-Verfall-retten-oder-essen” in einer ganz neuen Dimension geniessen lässt – nämlich in der ausziehbaren Dritten. Da hat sich ein Produkt-Designer doch mal des total Naheliegenden angenommen … warum gibt es denn überhaupt noch Kühlschränke mit Platten und ohne Schubladen (die beiden doofen Obst-Gemüse-Schalen zählen nicht)??? Ich bin total begeistert (*) – einfach rausziehen, und es zeigen sich alle Joghurts simultan. Wunderbar. :)

(*) Merkt man, oder?