Archive for June, 2007

“OMG – I got an iPhone!” (Not ;))

Saturday, June 30th, 2007

182649827_bb42cb34c1.jpgWenn sich Konsumenten-Verhalten auch über die Jahre nicht ändert, und die Konsumenten Geeks sind, dann sieht das wohl so aus:

Nintendo sixtyfoooooooour und dann die selben Personen ein paar Jahre später: iPhone

Nach längerem Nachdenken über meine eigene häusliche Situation werde ich mir schon mal präventiv ein paar Ohrstöpsel besorgen… :)

PS: Danke, boingboing und geeksugar :) . Foto von pink_olive

Ab zur documenta 12

Friday, June 29th, 2007

docum12.jpgDie nächsten zwei Tage bin ich auf der documenta - zusammen mit Ditmar und Birk, und Majo treffen wir dort auch. Das wird lustig, spannend und entspannt :) . Wenn ich dort irgendwo Zugang finde … blog ich was.

“They swim in sewage. Enough said.” – Die schlimmsten Wissenschaftsjobs

Friday, June 29th, 2007

toilette1.jpgPopsci.com hat mal wieder ihre jährliche Top10-Liste der schlimmsten Jobs im Wissenschaftsbetrieb veröffentlicht – “in which we salute the men and women who do what no salary can adequately reward”. Und neben so naheliegenden Tätigkeiten wie dem Whale-feces-researcher (“Walexkrementspezialist”) und dem Gravity research subject (“Schwerkraftforschungsversuchsperson”) haben es auch der Olympic Drug Tester und der Microsoft Security Grunt (“Microsoftsicherheitsexperte”) auf die Liste geschafft. Letztere haben es besondert schwer, denn wie popsci schreibt: “to most hackers, crippling Microsoft is the geek equivalent of taking down the Death Star”. Aber wir wissen doch: Viel Feind, viel Ehr ;) .

Das errinnert mich übrigens an die “Toilettentaucher”, die ich in Indien gesehen habe. Dort gibt es häufig keine Kanalisation, sondern Sickergruben – die leider auch mal verstopfen. Und wenn dies geschieht, ruft die Amma (die indische Haushälterin) im nächsten Dorf einen der Taucher. Diese stammen zumeist aus keiner Kaste, sondern sind kastenlos – die “Untouchables”. Daher haben sie es in der immer noch dem Kastenprinzip verbundenen indischen Gesellschaft schwer, überhaupt einen Job zu finden. Der Taucher kommt dann vorbei, zieht sein gebügeltes Hemd aus, faltet es sorgfältig zusammen, legt es neben die Sickergrube, und… Ja, genau. Worst-job-ever.

Link:

The Worst Jobs in Science 2007 Artikel auf popsci.com

Diskussion über den popsci-Artikel auf slashdot.org

PS: Nein, “Doktorand in einem psychologischen Institut” steht nicht auf der Liste. :)

Foto (CC) José Serrano

Leben und arbeiten bei Google – Aus einer “Von nun an arbeite ich wieder bei Microsoft”-Perspektive

Thursday, June 28th, 2007

googlems.jpgEin dubioses Blog namens “no2google” hat eine Mitschrift eines Interviews mit einem “Wieder-Microsoft”-Manager, der in der Zwischenzeit bei Google gearbeitet hat. Neben Fragen nach der Unternehmenskultur und der berühmten “20%-Regel” für private Forschungsprojekte gibt es auch eine Frage nach “additional information that you believe will help in our battle for talent against Google”. Antwort: Free food in the café.

Na, das ist doch mal ein Tipp für unsere Uni!

Link:

Life at google (Thx slashdot)

Computer gaming in Germany strange celebrities death match: USK vs. KFN

Thursday, June 28th, 2007

25486_1.jpgHier nur als Update zu meinem Eintrag “Der gute alte Headshot – Telepolis zum Thema Computerspiele und Wissenschaft“: Die vier Mitarbeiter Pfeiffers reagieren in einem neuen Artikel in der Telepolis auf die “Anschuldigungen”. Zitat: “Stattdessen könnte darüber nachgedacht werden, Spielen wie “Grand Theft Auto” oder “Hitman – Blood Money” statt einer USK-Kennzeichnung einfach einen Topf mit Märzveilchen beizulegen. ” … <flamewarmode: on> ;)

Link:

Transparanter Größenwahn” Artikel in der Telepolis vom 27.6.2007

PS: Auch hier ist das Bild wieder aus der Telepolis.

UPDATE (28.6.2007, 18:17 Uhr) : Nennt man sowas einen Kompromiss?

“Ich will mehr Leben, Vater!” – auch nach 25 Jahren

Thursday, June 28th, 2007

blade_runner.jpgBoingBoing macht uns darauf aufmerksam: Ridley Scotts “Blade Runner” wurde vor 25 Jahren veröffentlicht. Das werde ich mal zum Anlass für eine Wiederaufführung bei uns nehmen, denn diese Verfilmung von Philip K. Dicks Roman “Do Androids dream of electric sheep?” gehört auf jeden Fall in meine All-time-favorites-Filme-für-die-Insel-Liste. Harrison Ford hat ja noch andere gute Filme gemacht (“Indyyyyyyyy!”), aber für Rudger Hauer als Replikant Roy Batty war es ja wohl neben The Hitcher das Highlight der Karriere. Selten war ein so schöner Dialog eines Sterbenden zu hören. Und zu sehen – zu einer Zeit als platinblond noch extravagant-spacig war ;) .

Links:

Blade Runner turns 25: an appreciation by Mythbuster Adam Savage auf BoingBoing

Blade Runner Eintrag in der Wikipedia (wow – xxl)

Kein Spore in 2007… aehh… 2008.

Wednesday, June 27th, 2007

spore.jpgSpore ist ein von Maxis (“Die Sims”,”Simcity”) entwickeltes Spiel, und eine der ganz großen Hoffnungen von Electronic Arts (und wohl auch der ganzen Spielebranche) auf den nächsten Knaller, das nächste Spiel für alle, die Sensation, die nicht ihren Fokus auf Gewalt legt. Bei Spore geht es darum, eine Spezies von einem einzelnen Einzeller bis zur hoch entwickelten Raumfahrerpopulation zu spielen, die dann von anderen Spielern besiedelte Planeten besuchen können – von der “Ursuppe” bis ins “Weltall”.

Und die Demos, die zu sehen sind, machen viel Hoffnung, und so wurde Spore u.a. auf der E3 2005 und 2006 “bestes PC-Spiel der Messe” … und leider auch langsam Vaporware. Und an diesem Status wird die Nachricht, dass das Spiel wohl erst im fiskalischen Jahr 2009 verbucht wird, nichts ändern. Schade… allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass auch kaum noch jemand an S.T.A.L.K.E.R. geglaubt hat … Hab ich da Duke Nukem gehört?

Links:

Offizielle Website von Spore

Spore has been pushed into fiscal 2009. We hazard a guess as to why” Artikel auf Ars Technica, mit Vermutungen über den Grund der Verzögerung

LV 70, aber nicht süchtig.

Tuesday, June 26th, 2007

mediartus.jpg“Bei einer hochkarätigen Medizinertagung in den USA wurde jetzt erneut abgelehnt, Videospielsucht als neue Diagnose in entsprechende Handbücher aufzunehmen.” schreibt Spiegel Online gestern abend in einem Artikel. Es wird berichtet, dass es keine Informationen gebe, dass die vermeindliche Videospielesucht mit “komplexe physiologische Krankheit wie Alkoholismus oder andere Substanzmissbrauch-Störungen” zu vergleichen sein, und daher nichts im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders zu suchen habe. Das DSM ist neben der International Classification of Diseases and Related Health Problems (der als ICD-10 abgekürzten Krankheiten-Klassifikation der WHO) das Standartwerk für psychische Krankheitsbilder. Na, da bin ich ja beruhigt, und kann mal wieder – wenn Zeit ist – meinen Level 70-World-of-Warcraft-Krieger auf den Greifen schwingen :) .

Link:

“US-Mediziner bestreiten Existenz von Videospielsucht” Artikel auf SPON, 25.6.2007

(Update 27.6.2007: Eintrag in Jans Blog factoids)

$ (Games) > $ (Music)

Monday, June 25th, 2007

cd_broken.jpgNur kurz: Laut Price Waterhouse Coopers sollen in diesem Jahr die Ausgaben für Computerspiele die für Musik überholen. Besonders interessant scheint hierbei das Feld der In-Game-Werbung zu sein, dem die größten Zuwachsraten bescheinigt werden.

Link:

“Report: Video game spending to surpass music spending this year” Artikel auf Ars Technica 

Interface without touch: Das Theremin

Sunday, June 24th, 2007

leon_theremin_playing_theremin.jpgDitmar Schädel hat mich schon vor Jahren drauf hingewiesen, aber nun ist es mir mal wieder in die virtuellen Finger geraten: das Theremin. Ein Theremin ist ein Musikinstrument, das ohne körperliche Berührung gespielt wird: Indem der Abstand beider Hände zu den zwei Antennen verändert wird, werden Tonhöhe und Lautstärke variiert. Erfunden wurde es 1919 vom russischen Physikprofessor Leon Theremin, und stellt laut Wikipedia das erste wirklich benutzbare elektronische Musikinstrument dar.

Wie die Links zeigen, lassen sich mit einem Theremin wirklich lustige Sachen machen, zumal der Tonumfang bis zu 9 Oktaven umfassen kann. Was mir da auch gleich durch den Kopf ging: Wenn man auf dem Gerät Musik machen kann, dann sollte sich das doch eigendlich auch als Interface für einen Computer nutzen lassen, oder? Das sähe dann vielleicht so aus wie bei Tom Cruise in Minority Report - allerdings ohne die komischen Handschuhe…

Links:

“Theremin”-Eintrag in der Wikipedia

Theremin Cover Version of Gnarls Barkley’s Crazy (Sehr cool, thx laughing squid)

The Simpsons vs. Star Trek Theme auf dem Theremin (YouTube)

Die Titelmusik von Zelda auf dem Theremin (YouTube)

(Foto aus dem Wikipedia-Artikel geliehen)