Archive for the ‘Internet’ Category

Wieder da…

Sunday, May 4th, 2008

… und bevor es total unangebracht wird, es zu posten, tue ich es doch. Bei mir kommt es ja auch vom Alter her hin ;) – klick, und uoy neeb dellorkcir. :)

PS Thx zefrank – yeah, I had to, too.

Nur kurz: Out-of-mail-order … again. THX, ZIM/HRZ.

Sunday, April 27th, 2008

Seit … ach, 10.000 Jahren bin ich mit meiner Haupt-E-Mail-Adresse bei der Uni DUE (meine Alma Mater und seit einigen Jahren auch mein Arbeitgeber). In den letzten paar Monaten hat es aber leider immer wieder Ausfälle des Mail-Servers gegeben, so wie an diesem Wochenende (sowohl innerhalbs als auch außerhalb des Uni-LANs):

“Fehler beim Verbinden mit dem IMAP-Server: tls://mailbox.uni-duisburg-essen.de.
110 : Die Wartezeit für die Verbindung ist abgelaufen ”

Jo. Danke für diese Information- jetzt bin ich (nicht) schlauer, aber immer noch ohne Mail. Verdammt. Das passiert immer wieder gerne, besonders an Wochenenden, an denen ich mir vorgenommen habe, alle Email-Leichen zu beseitigen… sprich: zu beantworten. Verdammt, noch mal. (Gott sei Dank bin ich aber von 10.000 Spam-Mails auf einen Schlag bisher verschont geblieben – Kollegen auf meinem Flur und Freunde mußten leiden – herzliches Beileid.)

Vielleicht sollte ich doch auf meinen G(oogle)-Mail-Account wechseln. Oder auf mein 100.000-Jahre altes GMX-Konto. Oder gar auf die Email-Konten meines eigenen Webspaces??? Wie sehen denn Eure Erfahrungen aus? Was ist Euer Webmail-Provider des Wahl?

Nur kurz: Don’t make me think!

Sunday, April 13th, 2008

Bruce Sterling, Sci-Fi-Autor und Enfant Terrible, findet auf seinem Vortrag anlässlich des Innovationsforums 2007 kurze Worte für das, was wir heute von unseren Computern, MP3-Playern, Home-HiFi-High-Def-Equippment, Computerspielen, Lernsoftware erwarten: From software to Global-Ware or Airplane-Carrier-Ware: When I interface with my toothbrush: Don’t make me think!


Bruce Sterling from Innovationsforum on Vimeo.

PS: LOL: “My friend bougth the new Apple iBrush!” ;)

Nur kurz: Web 2.0 – Der Film … zum Bloggen, zum Barcamp, zur New New Economy.

Thursday, April 10th, 2008

Web 2.0 der FilmDer Film, auf den alle gewartet haben … ist einer, der uns Web 2.0 und die dazu gehörenden Barcamps, sagen Anne Arndt und Heiko Brandsch von der Hochschule der Medien in Stuttgart. Und haben ihn dann auch gemacht, und ihn ins Netz gestellt. Sehr nett, mit vielen Interviews von üblichen Verdächtigen und neuen Playern, und ein ganz guter Einblick auch ins Web2.0-Business. Meinliebstes Zitat: “Es ist wichtig, dass man wirklich daran glaubt. Es muss aus dem innersten seines Herzens kommen, sonst schafft man es nicht.” sagt Christin Angele von imedo.de.

Link:

Web 2.0 – Der Film

PS: Thx werbeblogger

Nur kurz: Will Google das Internet sein? GoogleAppEngine.

Tuesday, April 8th, 2008

PS Thx scoble

Nur kurz: Crayon gaming, die Zweite – nun selber malen, bitte!

Monday, April 7th, 2008

Hier hatte ich ja vor einiger Zeit mal ein bezauberndes Video von einem Spiel gepostet, in dem man durch Zeichnen seine Spielziele erreichen kann. Wer dabei kindische Lust bekommt, mal wieder selbst die Wachsmalstifte zu zücken – wenn auch nur digital – dem seien zwei Dinge empfohlen: Kurz und als Flash-Spiel zum sofort-Losmalen: Magic Pen. Und zum Download, umfangreicher, Stunden-zehrender Spass: Phun.

Links:

Magic Pen von Alejandro Guillen

Phun von Emil Ernerfeldt, VRLab, Umeå University

PS: Thx jason von kottke.org für magic pen.

“Safer Children in a Digital World” – Neuer Bericht über Kinder und Jugendliche und die neuen Medien

Thursday, March 27th, 2008

Safer children in a digital world Im Auftrag des britischen Premierministeriums führte Tanya Byron – so eine Art promovierte britische Supernanny – eine Metastudie zum Thema Kinder und Jugendliche und die neuen Medien durch. Auf über 200 Seiten kommt sie dabei zu kritischen aber durchaus differentierten Ergebnissen.

Byron erkennt richtig, dass “the internet and video games are very popular with children and young people and offer a range of opportunities for fun, learning and development”. Dabei gibt es aber Gefahren, und sie fordert Kinder und Jugendliche in die Lage zu versetzen, sich sicher im Netz bewegen zu können. Dies, so Byron, kann jedoch kein Prozess von oben herab sein, sondern funktioniert nur, wenn die Kinder eigene Medienkompetenz entwickeln können.

Dabei ist zu beachten, dass Kinder Kinder sind – sie werden immer Barrieren testen, Grenzen überschreiten, Unbekanntes interessant und Verbotenes besonders interessant finden. Erwachsene können, nein: müssen daher Heranwachsenden helfen. Dies gelingt aber nur, wenn sie selber medienkompetent sind. Und dazu müssen sie die “digital divide”, die Wissensgrenze zwischen Alt und Jung, zwischen den digital natives und den digital immigrants (oder gar: non-digitals) überwinden.

Insgesamt ein sehr interessanter Report, wenn er auch nicht zu überraschenden Ergebnissen kommt. Aber schön, dass wir mal drüber geredet haben, und zwar differentiert und ohne eigenes Kalkül, und ohne sich auf die leidige Debatte einzulassen, die, so Byron, “highly polarised and charged with emotion” ist.

Links:

Artikel auf heise.de

Tanya Byrons Homepage

Safer Children in a Digital World: Full Report (PDF, 2,7 MB)

Lifeblog: Info-Workshop “Usability Engineering”

Tuesday, March 11th, 2008

Der Lehrstuhl “Interaktive System und Interaktionsdesign” der Universität Duisburg-Essen, sprich: das Team rund um Prof. Dr. Jürgen Ziegler veranstaltet heute einen Workshop zum Thema “Usability Engineering”. Mit als Referenten dabei sind Jörg und Steffen, und auch Prof. Dr. Marc Hassenzahl. Und ich, als Zuschauer. Ich werde das mal mitbloggen.

9:59: Jörg ist nervös. Glaube ich.

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10:05: Jürgen Ziegler begrüsst und gibt damit den Startschuss zu einer Vortragsreihe, die sich rund um Mensch und Maschine drehen soll. Er weisst auch auf den Schwerpunkt innerhalb der Fakultät und Uni DUE hin: www.innofab.de, die Innovationsfabrik. Zum Start sind es etwa 50 Zuschauer; mal sehen wie viele es später bei Prof. Hassenzahl werden… :) .

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10:20: DAU-Tauglichkeit ist “Auch der Dümmste Anzunehmende User kann mit dem System umgehen”. ISO 9241-11 heisst das dann im Bürokraten-Deutsch.

10:30: Jörg braucht aber bestimmt nicht nervös zu sein – das wollte ich nur noch mal erwähnen. Im Publikum sehe ich Heike, Sabine (ehemalige Kollegin, nun bei VVA), Keywan, Marc, diverse Kommedias, …

10:40: Prof. Dr. Frank Heidmann vom Interaktion Design Lab der FH Potsdam berichtet über Interaction Design als Teil der Corporate Identity. Hierbei handelt es sich um eine Case Study zusammen mit der Deutschen Telekom AG. Zielsetzung war eine “Unified User Experience”. Heidmann bildet an der FH Potsdam Interface-Design Bachelor aus.
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11:15: Prof. Heidmann hat gezeigt, wie sein Studierende und er mit der Telekom Design- und besonders Interaction-Patterns konzernweit identifiziert und in einem für Prototyping und Entwicklung zu nutzenden Pattern Browser implementiert. Dies war sehr aufwändig, und ist noch ein laufender Prozess. Nun ist Kaffeepause. Juppieh!

11:45: Die Kaffeepause ist vorbei, es kam zu nettem Catch-Up mit Keywan und Sabine, und Anja ist auch da (BoaBoa Hurray!). Nun kommt Jörg zu einem meiner liebsten Hassthemen Kontroversthemen: Eyetracking, aeh, sorry Jörg: Blickbewegungsanalyse.

kaffeepause.jpgsabine_und_heike.jpganja_und_steffen.JPGjoerg_vortrag.jpg

11:47: Danke, Jörg, für den Hinweis auf uns Kollegen aus der Psychologie und meine fMRI-Arbeiten am Hahn-Institut. Was ich von mir kenne, sehe ich auch beim Jörg: Die coolen Jungs haben mindestens eine Hand in der Hosentasche… während des Vortrages :) .

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12:04: Jörg ist fertig, und stellt sich den Fragen. “Was kostet so ein Monitor?”, “20-30.000 €”. Good job, Jörg. Prof. Ziegler folgt mit Ausführungen über den neuen ISO-Standard 9241-151. Das “klingt bürokratisch”, und ist der final draft eines Standards zur Web-Usability. Er ist übrigens der Editor dieser Leitlinien.

12:14: “Herzinfarkt durch schlechtes Webdesign” hält Prof. Ziegler für vielleicht etwas übertrieben. Was würde Dr. House dazu sagen? (Ist ja wohl klar: “Everybody lies!”)

12:25: Saal voll.

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12:45: Ziegler bashed kritisiert aus meiner Sicht zurecht die “Zwangsidentifikation” als Privatanwender oder Business-Kunde auf Dells Website. Da habe ich mich schon immer drüber geärgert. Er weist darauf hin, dass laut der entwickelten ISO-Norm alternative Zugangsweisen auf alle Informationen angeboten werden sollten -eine Aufgabe des Webdesigners/Information Architects ist dann ja wohl, nebem dem Usable Design auch noch den Marketing-Leuten die richtigen Nutzungsdaten und Nutzerprofile zu liefern…

12:53; Wir sind alle Füchse auf Karnickel-Jagd! Information Foraging Theory.

14:03: Hmm, lecker, Mensa. Ab jetzt versucht Steffen, die Besucher aus dem Suppenkoma zu holen… Mit multimodalen Interaktionen.

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14:10: Multimodal ist auch Steffens Vortrag, er redet, zeigt, läuft, wedelt, steppt, manchmal glaube ich vibriert er auch. Richtig multimodal :) . Steffen meint, dass multitouch aus Usability-Sicht zwar sehr vielversprechend aber durchaus problematisch sei. Da bin ich mal gespannt. OK, multiperson ist schwierig, aber durchaus machbar.

14:20: Auf dem Weg zur Toilette fällt mir auf: Die Usability-Guys and -gals sind ebenso schwarz in ihrer Bejackung wie wir Psychologen und wie Architekten. Viel Spass beim Jacke-raussuchen ;) .

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14:27: Noch ein Steffen (der vom FIT) ist da, und Mark auch.

14:41: Steffen übergibt an Jörg, und nun gehts um die Spiele-Wurst: Game-Usability. Mit beiden Händen in den… Ach, lassen wir das ;) . (PS: Ich habe mich in der Pause schon für meinen Kommentar “entschuldigt” ;) ). Jörg stellt auch das Game Technology Competence Center am Campus vor, an dem er aus meiner Sicht ganz zentral beteiligt ist – nicht zuletzt durch seine Kontakte zu Ubi Soft.

14:46: Jaaaa, er hält sich mit beiden Händen am Pult fest!!! Gut so…

14:46: Jörg stellt eine Reihe von Gestaltungsfaktoren für Computerspiele vor – also die Dinge, die – wenn sie denn richtig gestaltet sind – uns Spass machen und im Zweifelsfall Tage unserer Lebenszeit kosten… Am Beispiel WOW, HL2, Lara … und Monkey Island!

(Bei Monkey Island gab es anerkennendes Raunen, aber auf die Frage, wer es schon mal gespielt habe, haben sich weniger als eine Handvoll Personen gemeldet… SInd Games noch nicht in der Mitte der Usability-Community angekommen? ;) )

(Bei WOW fällt mir doch noch das ein…)

15:19: Jörg ist fast fertig, und leitet mal vorsichtig auf Hassenzahls Vortrag über. Aber vorher gibt es noch eine Kaffeepause!

15:46: Ich hole weit aus, und zappel, und Anja hat’s auch noch fotografiert. Danke Anja.

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15:52: So, jetzt mal einer von uns: Prof. Hassenzahl ist Psychologe, und er behauptet, dass interaktive Produkte mehr als nur Werkzeuge sind. Und er illustriert das an … einer Software? … einem Spiel?… einem Handy? Nein, an Pumps! Und zitiert Don Norman… noch ein Psychologe.

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16:14: SyncDecor: Appliances for Sharing Mutual Awareness between Lovers Separated by Distance Ui – Mülleimer 2.0 :) . Und Prof. Hassenzahl misst die hedonischen und praktischen pragmatischen Aspekte mit seinem AttrakDiff.

16:39: Prof. Hassenzahl stellt sich den Fragen. Und antwortet am Beispiel eines “schöner” gestalteten Userinterfaces für Siemens Computertomografen! Ob das die Leute im Hahn wissen… da muss ich mal den Stefan Maderwald fragen…

16:54: “Es gibt in meinen Untersuchungen keine Geschlechtsunterschiede – Frauen und Männer finden ähnliche Dinge schön!” Da sind wir wieder bei den Pumps??? ;)

Das war eine interessante Veranstaltung, und ich denke, viele Zuschauer haben neue Eindrücke mitgenommen. Danke ans Team von prof. Ziegler.

UPDATE 15.03.08: Sorry für den NSFW Spam unter diesem Blogeintrag – mein WP scheint hier gehacked worden zu sein. Ich arbeite dran… :/

Nur kurz: Was passiert am 27. Februar @microsoft?

Friday, February 15th, 2008

Scoble macht uns neugierig: What’s gonna happen on February 27th? He won’t tell: “Yesterday was one of those days. Curtis Wong and Jonathan Fay, researchers at Microsoft, fired up their machines and showed me something that I can’t tell you about until February 27th. I’m sure you’ll read about his work in the New York Times or TechCrunch, among other places. It’s too inspiring to stay a secret for long.”

Aber er hat mich sicherlich neugierig gemacht …Aber nicht dass das so ein Cloverfield Hype wird …

Link: Scobles mysteriöser Blogeintrag

Update: Techcrunch vermutet Silverlight, will aber lieber Scoble weinen sehen… ;)

Update: Techcrunch vermutet doch kein Silverlight mehr, sondern entweder “an amazing online astronomy program, or it’s heavily interface related to I don’t know what.”

Web 2.0 und Web in 3D: Hat es sich ausge-”hyped”?

Thursday, January 31st, 2008

toter_vogel.jpg2007 war ein Hypejahr für zwei Webapplikationen, mit denen ich mich seit Jahren immer mal wieder beschäftigt habe: soziale Netzwerke wie Facebook (Hey, “social software”…) und virtuelle 3D-Online-Welten wie Second Life (die beta scheint Jahre her…). Während bei letzter Anwendung die Blütezeit der Linden Dollars ja offensichtlich vorbei zu sein scheint, seit Ihre Ingame-Banken ;) schließen mussten, so lese ich nun bei The Register von Facebook Fatique – Facebook Müdigkeit. Die Autoren habe diese sowohl auf Seiten der Nutzer als auch auf Seiten der Investoren identifiziert: Erstere haben alle Ihre Freunde gefunden, und letztere fragen (endlich) nach dem ROI und bekommen keine zufriedenstellende Antwort. “RIP, Hype” möchte man meinen.

Es bleibt aber (natürlich) die Frage der Fragen unbeantwortet: What’s hot next? Ich setze auf zwei Standards: Internet-”TV” (in welcher Form auch immer) und In-game-Advertising, sowie auf mobile soziale Netzwerke.

Link:

The Register Artikel “‘Facebook fatigue’ kicks in as people tire of social networks”

PS: THX techmeme. Foto von tschörda.

Update 1.2.2008/8:21: allthingsd hat noch genauere Zahlen zum ROI von facebook…Thx techchrunch