Archive for the ‘Lifeblog’ Category

Weiter geht’s – Ich bleibe (mindestens für das kommende Semester) im Fachgebiet Allgemeine Psychologie: Kognition

Thursday, January 22nd, 2009

So, Matthias hat mir mitgeteilt, dass der Vertrag unterschrieben ist, und es damit amtlich ist: Auch im kommenden Sommersemester werde ich im Fachgebiet Allgemeine Psychologie: Kognition Teil des Teams sein. Das ist toll, denn es stehen – neben der Finalisierung meiner Diss – viele spannenden Aufgaben an, unter anderem wird ein Psychophysiologie-Labor aufzubauen sein. Ich freue mich schon darauf!

Ach ja, das Blog: Auch hier sollte es weitergehen, auch wenn es sich seit einiger Zeit meine Aufmerksamkeit mit Twitter und Facebook teilen muss.

Weißes 2009: Ein frohes neues Jahr!

Monday, January 5th, 2009

white.JPGSo sieht unser Garten heute morgen aus, und so stellt man sich den Jahresbeginn vor: Weiß. Allerdings nicht, wenn man Pendler ist, um kurz vor 6 Uhr morgens schon Schnee schippen musste, und dann später im Auto die Stimme des Radiomoderatoren vernimmt, der sagt: “Und nun alle Staus ab 6 km Länge… A2 Richtung Oberhausen: 16 km …” Aber schön sieht es schon aus :) .

Nur kurz: Ohne Worte. ;)

Thursday, September 25th, 2008

Tja, wir wissen immer noch nicht wie es hier im Fachgebiet weitergehen wird, aber HEY! Was soll‘s! Nicht den Kopf hängen lassen! Es kommt schon wer! Irgendwer, irgendwann!

PS Thx rené

Nur kurz: Out-of-mail-order … again. THX, ZIM/HRZ.

Sunday, April 27th, 2008

Seit … ach, 10.000 Jahren bin ich mit meiner Haupt-E-Mail-Adresse bei der Uni DUE (meine Alma Mater und seit einigen Jahren auch mein Arbeitgeber). In den letzten paar Monaten hat es aber leider immer wieder Ausfälle des Mail-Servers gegeben, so wie an diesem Wochenende (sowohl innerhalbs als auch außerhalb des Uni-LANs):

“Fehler beim Verbinden mit dem IMAP-Server: tls://mailbox.uni-duisburg-essen.de.
110 : Die Wartezeit für die Verbindung ist abgelaufen ”

Jo. Danke für diese Information- jetzt bin ich (nicht) schlauer, aber immer noch ohne Mail. Verdammt. Das passiert immer wieder gerne, besonders an Wochenenden, an denen ich mir vorgenommen habe, alle Email-Leichen zu beseitigen… sprich: zu beantworten. Verdammt, noch mal. (Gott sei Dank bin ich aber von 10.000 Spam-Mails auf einen Schlag bisher verschont geblieben – Kollegen auf meinem Flur und Freunde mußten leiden – herzliches Beileid.)

Vielleicht sollte ich doch auf meinen G(oogle)-Mail-Account wechseln. Oder auf mein 100.000-Jahre altes GMX-Konto. Oder gar auf die Email-Konten meines eigenen Webspaces??? Wie sehen denn Eure Erfahrungen aus? Was ist Euer Webmail-Provider des Wahl?

Lifeblog: Info-Workshop “Usability Engineering”

Tuesday, March 11th, 2008

Der Lehrstuhl “Interaktive System und Interaktionsdesign” der Universität Duisburg-Essen, sprich: das Team rund um Prof. Dr. Jürgen Ziegler veranstaltet heute einen Workshop zum Thema “Usability Engineering”. Mit als Referenten dabei sind Jörg und Steffen, und auch Prof. Dr. Marc Hassenzahl. Und ich, als Zuschauer. Ich werde das mal mitbloggen.

9:59: Jörg ist nervös. Glaube ich.

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10:05: Jürgen Ziegler begrüsst und gibt damit den Startschuss zu einer Vortragsreihe, die sich rund um Mensch und Maschine drehen soll. Er weisst auch auf den Schwerpunkt innerhalb der Fakultät und Uni DUE hin: www.innofab.de, die Innovationsfabrik. Zum Start sind es etwa 50 Zuschauer; mal sehen wie viele es später bei Prof. Hassenzahl werden… :) .

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10:20: DAU-Tauglichkeit ist “Auch der Dümmste Anzunehmende User kann mit dem System umgehen”. ISO 9241-11 heisst das dann im Bürokraten-Deutsch.

10:30: Jörg braucht aber bestimmt nicht nervös zu sein – das wollte ich nur noch mal erwähnen. Im Publikum sehe ich Heike, Sabine (ehemalige Kollegin, nun bei VVA), Keywan, Marc, diverse Kommedias, …

10:40: Prof. Dr. Frank Heidmann vom Interaktion Design Lab der FH Potsdam berichtet über Interaction Design als Teil der Corporate Identity. Hierbei handelt es sich um eine Case Study zusammen mit der Deutschen Telekom AG. Zielsetzung war eine “Unified User Experience”. Heidmann bildet an der FH Potsdam Interface-Design Bachelor aus.
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11:15: Prof. Heidmann hat gezeigt, wie sein Studierende und er mit der Telekom Design- und besonders Interaction-Patterns konzernweit identifiziert und in einem für Prototyping und Entwicklung zu nutzenden Pattern Browser implementiert. Dies war sehr aufwändig, und ist noch ein laufender Prozess. Nun ist Kaffeepause. Juppieh!

11:45: Die Kaffeepause ist vorbei, es kam zu nettem Catch-Up mit Keywan und Sabine, und Anja ist auch da (BoaBoa Hurray!). Nun kommt Jörg zu einem meiner liebsten Hassthemen Kontroversthemen: Eyetracking, aeh, sorry Jörg: Blickbewegungsanalyse.

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11:47: Danke, Jörg, für den Hinweis auf uns Kollegen aus der Psychologie und meine fMRI-Arbeiten am Hahn-Institut. Was ich von mir kenne, sehe ich auch beim Jörg: Die coolen Jungs haben mindestens eine Hand in der Hosentasche… während des Vortrages :) .

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12:04: Jörg ist fertig, und stellt sich den Fragen. “Was kostet so ein Monitor?”, “20-30.000 €”. Good job, Jörg. Prof. Ziegler folgt mit Ausführungen über den neuen ISO-Standard 9241-151. Das “klingt bürokratisch”, und ist der final draft eines Standards zur Web-Usability. Er ist übrigens der Editor dieser Leitlinien.

12:14: “Herzinfarkt durch schlechtes Webdesign” hält Prof. Ziegler für vielleicht etwas übertrieben. Was würde Dr. House dazu sagen? (Ist ja wohl klar: “Everybody lies!”)

12:25: Saal voll.

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12:45: Ziegler bashed kritisiert aus meiner Sicht zurecht die “Zwangsidentifikation” als Privatanwender oder Business-Kunde auf Dells Website. Da habe ich mich schon immer drüber geärgert. Er weist darauf hin, dass laut der entwickelten ISO-Norm alternative Zugangsweisen auf alle Informationen angeboten werden sollten -eine Aufgabe des Webdesigners/Information Architects ist dann ja wohl, nebem dem Usable Design auch noch den Marketing-Leuten die richtigen Nutzungsdaten und Nutzerprofile zu liefern…

12:53; Wir sind alle Füchse auf Karnickel-Jagd! Information Foraging Theory.

14:03: Hmm, lecker, Mensa. Ab jetzt versucht Steffen, die Besucher aus dem Suppenkoma zu holen… Mit multimodalen Interaktionen.

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14:10: Multimodal ist auch Steffens Vortrag, er redet, zeigt, läuft, wedelt, steppt, manchmal glaube ich vibriert er auch. Richtig multimodal :) . Steffen meint, dass multitouch aus Usability-Sicht zwar sehr vielversprechend aber durchaus problematisch sei. Da bin ich mal gespannt. OK, multiperson ist schwierig, aber durchaus machbar.

14:20: Auf dem Weg zur Toilette fällt mir auf: Die Usability-Guys and -gals sind ebenso schwarz in ihrer Bejackung wie wir Psychologen und wie Architekten. Viel Spass beim Jacke-raussuchen ;) .

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14:27: Noch ein Steffen (der vom FIT) ist da, und Mark auch.

14:41: Steffen übergibt an Jörg, und nun gehts um die Spiele-Wurst: Game-Usability. Mit beiden Händen in den… Ach, lassen wir das ;) . (PS: Ich habe mich in der Pause schon für meinen Kommentar “entschuldigt” ;) ). Jörg stellt auch das Game Technology Competence Center am Campus vor, an dem er aus meiner Sicht ganz zentral beteiligt ist – nicht zuletzt durch seine Kontakte zu Ubi Soft.

14:46: Jaaaa, er hält sich mit beiden Händen am Pult fest!!! Gut so…

14:46: Jörg stellt eine Reihe von Gestaltungsfaktoren für Computerspiele vor – also die Dinge, die – wenn sie denn richtig gestaltet sind – uns Spass machen und im Zweifelsfall Tage unserer Lebenszeit kosten… Am Beispiel WOW, HL2, Lara … und Monkey Island!

(Bei Monkey Island gab es anerkennendes Raunen, aber auf die Frage, wer es schon mal gespielt habe, haben sich weniger als eine Handvoll Personen gemeldet… SInd Games noch nicht in der Mitte der Usability-Community angekommen? ;) )

(Bei WOW fällt mir doch noch das ein…)

15:19: Jörg ist fast fertig, und leitet mal vorsichtig auf Hassenzahls Vortrag über. Aber vorher gibt es noch eine Kaffeepause!

15:46: Ich hole weit aus, und zappel, und Anja hat’s auch noch fotografiert. Danke Anja.

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15:52: So, jetzt mal einer von uns: Prof. Hassenzahl ist Psychologe, und er behauptet, dass interaktive Produkte mehr als nur Werkzeuge sind. Und er illustriert das an … einer Software? … einem Spiel?… einem Handy? Nein, an Pumps! Und zitiert Don Norman… noch ein Psychologe.

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16:14: SyncDecor: Appliances for Sharing Mutual Awareness between Lovers Separated by Distance Ui – Mülleimer 2.0 :) . Und Prof. Hassenzahl misst die hedonischen und praktischen pragmatischen Aspekte mit seinem AttrakDiff.

16:39: Prof. Hassenzahl stellt sich den Fragen. Und antwortet am Beispiel eines “schöner” gestalteten Userinterfaces für Siemens Computertomografen! Ob das die Leute im Hahn wissen… da muss ich mal den Stefan Maderwald fragen…

16:54: “Es gibt in meinen Untersuchungen keine Geschlechtsunterschiede – Frauen und Männer finden ähnliche Dinge schön!” Da sind wir wieder bei den Pumps??? ;)

Das war eine interessante Veranstaltung, und ich denke, viele Zuschauer haben neue Eindrücke mitgenommen. Danke ans Team von prof. Ziegler.

UPDATE 15.03.08: Sorry für den NSFW Spam unter diesem Blogeintrag – mein WP scheint hier gehacked worden zu sein. Ich arbeite dran… :/