Archive for the ‘Persönliches’ Category

Nur kurz: Back & bloggin’

Thursday, August 28th, 2008

So, ich bin aus meiner Diss-Klausur wieder zurück, und im richtigen Leben gelandet. Und werde die letzten 14 Tage aufholen, auch hier, im Blog.

Und hier schon mal was zum Staunen: DAS ist ein großer Monitor, oder: Dinge, die wir im Gelsenkirchener HBF wohl nie zu sehen bekommen werden … :)

mind and body – Einladung zur Installation

Monday, August 4th, 2008

mindandbody.jpgDie Einleitung der frei gewollten Handlung scheint im Hirn unbewußt einzusetzen, und zwar deutlich bevor die Person sich dessen bewußt ist, dass sie handeln will! Gibt es also irgendeine Rolle für den bewußten Willen beim Vollzug einer Willenshandlung?“ (Benjamin Libet, 2004)

Am kommenden Sonntag, dem 10. August, werde ich im Rahmen der Ausstellung “1raum-2wege: Arbeiten von Mariele Schulte und Angelika Wand-Schmitt” eine neue Installation vorstellen: mind and body.  Seit Menschengedenken steht die Frage im Raum, wie Körper und Seele im Menschen zusammenspielen, ob und wie sie miteinander funktionieren und agieren. In der letzten Zeit ist die Diskussion neu entfacht worden, durch Befunde, die mit Hilfe s.g. bildgebender Verfahren gemacht werden. In mind and body wird dies thematisiert: Der Betrachter ist eingeladen, durch die faszinierenden Computertomogaphie- Aufnahmen eines Unbekannten oder einer Unbekannten zu navigieren. Ein Computer, der im Mittelpunkt der Installation steht, bietet ihm dabei Interpretationshilfe an. Um aber „beim Denken in den Kopf schauen“ zu können, muss sich der Betrachter in einen Rollstuhl setzen, und dessen Räder betätigen, ohne dass der Rollstuhl sich vom Platz bewegen kann. So ist der Betrachter gezwungen, eine biologisch/ technologisch herausfordernde Sicht auf die Dinge einzunehmen, die ihm mit Hilfe des Computers „larger than life“ präsentiert werden.

Ihr seid alle herzlich eingeladen.

“1raum-2wege”: Ausstellung des BGK, Bund Gelsenkirchener Künstler, in der Bergmannstr. 53 in Gelsenkirchen. Installation mind and body im Rahmen der Vernissage am Sonntag, den 10. August 2008, um 11.00 Uhr.

PS: Ach ja: Disclaimer: Mariele Schulte ist meine Mutter :) )

Nur kurz: Grafx-PrOn ;)

Tuesday, July 29th, 2008

hardcorequaddualradeon.jpg

Core 2 Quad 2,66 Mhz, 4GB RAM, 500 GB HD, zwei Radeon 4870 mit je 512 MB im Crossfireverbund, 750 Watt Netzteil … *grins*

Update: Oh, und ja: Es hat blaues Licht. Was das bewirkt? Es leuchtet blau ;) .

BOA und Der Pageflip.

Monday, July 14th, 2008

So, in der letzten, arbeitsreichen Woche haben wir zwei Texte zur Publikation eingereicht, an denen ich beteiligt war: Bei BOA – Der Online-Pfad zur professionellen Berufsberatung geht es um unser interaktives Berufsberatungstool BOA- Die Berufs-Orientierungs-Assistentin (siehe auch www.conboa.de). BOA soll Schulabsolventen aller Schulformen helfen, sich Gedanken über die eigenen Fähigkeiten und Interessen zu machen – ohne gleich in Arbeit auszuarten. Aus diesem Grund ist BOA auch kurz und spielerisch angelegt, und eine erste Evaluation, die Jennifer Klatt im Rahmen ihrer Bachelorarbeit durchgeführt hat, sieht sehr gut aus: BOA korreliert in den entsprechenden erhobenen Dimensionen hoch mit den Ergebnissen eines professionellen Berufsberatungstest, den wir die Schüler auch haben durchführen lassen, und auch die Schulform lässt sich in den Profilen erkennen. BOA hat aber mehr Spass gemacht! Mehr darüber bald in der Publikation zur Tagung Psychologiedidaktik und Evaluation, ich bin hier Drittautor, neben Anja Thieme, Jennifer und Prof. Heineken.

In Was bringt ein Pageflip in Online-Katalogen dem Produktmarketing? geht es um die Ergebnisse einer relativ groß angelegten Online-Studie (N>200), die sich mit der Nützlichkeit s.g. Pageflips beschäftigt. Pageflips sind Online-Kataloge (oder Zeitschriften), die man per Mausgeste umblättern kann, wobei dieser Umblättervorgang visuell simuliert wird. (Hier gibt es eine Ãœbersicht über entsprechende Tools.) Im Rahmen von Simon Galls Masterthesis haben wir uns mal angeschaut, ob der Einsatz einer solchen Visualisierung zumindest aus gedächtnispsychologischer Sicht sinnvoll ist – und tatsächlich! Die Effekte sind zwar nicht riesig, aber ein Pageflip lässt die Nutzer signifikant mehr von den Inhalten der Kataloge erinnern (gemessen sowohl durch freies Erinnern als auch durch Wiedererkennen). Wir haben die Ergebnisse, von denen wir auch überrascht waren, bei der i-com Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien eingereicht – mal sehen, was die dazu sagen. (Ich bin hier Erstautor, zusammen mit Simon und dem Chef.)

Der Flow – bei Games, bei Jobs, beim Biken. (Warning: Good ol’ times moaning ahead;))

Saturday, July 12th, 2008

Mihaly Csikszentmihalyi bezeichnet als Flow das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit, die dann – obgleich sie komplex und häufig leicht über- oder unterfordernd ist – mit einem Gefühl der Leichtigkeit und der Lust erledigt wird. Gute Games erzeugen Flow, gute Jobs ab und an auch. Jan von The Hot Strudel hat bei YouTube ein anderes, treffendes Beispiel für Flow gefunden, das mich an gute alte Zeiten erinnert:

Nicht, das ich im Duisburger Stadtwald solche Jumps und Ramps gefahren wäre, aber es stimmt schon: Irgendwann hat jeder Biker den Flow durch den Singletrail, dann merkt man jede Kurve schon genau die notwendigen Millisekunden im Vorhinein, um flüssig einlenken und die Kurve eben genau richtig angehen zu können… Ahhh, dafür haben sich die Trainingsstunden und die Stürze gelohnt … Ich muss mal in den Schuppen, mein Cannondale-Fully streicheln.

PS: Okok, im Letzte-Semester-Wochen-und-letzte-EH-Tage-Stress sollte ich trotzdem (oder gerade wieder) den Blog-Flow bekommen … ich arbeite dran.

PPS: Narf: ‘Dran arbeiten ist genau das falsche… ;)

Nur kurz: Neue Zeiten im Office… bald.

Tuesday, June 17th, 2008

Aus dem Newsletter der Universität Duisburg-Essen: “Einstimmig verabschiedete der Senat die Berufungslisten für die Besetzung der W3-Professur für “Allgemeine Psychologie: Kognition” in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften”. Es wird also ein spannendes nächstes halbes Jahr, mal sehen wo wird dann bald alle stehen, sitzen, und arbeiten :) .

Ach so, noch was: Mittwoch bis Freitag bin ich mal wieder bei Grimmes, da geht es um “Virtuelle Welten: Computer- und Konsolenspiele“. Und dort werde ich zusammen mit Heike und Mark mal sehen, wie das “die Anderen” aus der medienpädagogischen Praxis sehen … :) ). Ich freue mich schon!

Nur kurz: Change.

Thursday, June 5th, 2008

Wandel, neue Abenteuer, neue Herausforderungen, Neuland: Einer meiner Lieblingsdesigner und Professor am MIT Media Lab, John Maeda, wird am 12. Juni Präsident der renomierten Rhode Island School of Design. Auf den Seiten der RISD kann man ihm über den Campus folgen. Ich nehme mir hiermit vor, beim nächsten Wandel auch soviel Neugierde an den Tag zu legen. Viel Spass, Prof. Maeda!

Link:

John Maedas Tour durch RISD

Nur kurz: Weg in den Osten der Republik…

Monday, June 2nd, 2008

… zum Vortrag, und danach, liebe geneigte Leserinnen und Leser, bringen ich Euch auch wieder auf den neusten Stand… und hole all die Blogeinträge nach, die ich Euch in den letzten 14 Tagen schuldig geblieben bin … hierüber, und hierüber, und hierüber, und auch hierüber. Versprochen.

Plagiat oder Zensur? Ãœber “Computerspiele(r) verstehen”

Monday, May 19th, 2008

CensorshipDie Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) musste am Wochenende vorläufig eine ihrer Publikationen aus dem Verkehr ziehen: “Computerspiele(r) verstehen”, herausgegeben von Jürgen Fritz, und mit Autoren wie Marco Fileccia (mit dem ich in der Initiative Eltern+Medien arbeite), und Winfred Kaminski, Professor an der FH Köln. Und an den Artikeln des letztgenannten Autoren liegt es auf den ersten Blick wohl auch, dass die Publikation bis auf Weiteres nicht mehr zu bekommen ist: Laut heise.de wirft Der Spiegel Prof. Kaminski im heute erschienenen Heftirgendwo hier (*) vor, Großteile seiner Artikel bei anderen Autoren im Netz kopiert zu haben. Und ein solches Plagiat kann man natürlich nicht durchgehen lassen – wenn dieser schwerwiegende und für einen Wissenschaftler professionell “tödliche” Vorwurf denn stimmt.

Denn es wohl auch die üblichen Verdächtigen kurz nach der Veröffentlichung des Buches Zeter und Mordio geschriehen, denn im Grundtenor war das Buch sehr ausgeglichen: Spiele wurden hier nicht verdammt, sondern als Teil der Kultur gesehen – mit allen Nachteilen und Gefahren, aber auch Chancen und Nutzen. Und nun kam von oben das Veto: Weisung durch die der bpb übergeordneten Stelle, das Bundesministerium des Inneren. Ein Halunke, wer böses dabei denkt: War nicht der Häuptling des KFN auch mal Innenminister in Niedersachen … ? Und ist Prof. Kaminski mit seiner Haltung, Computerspiele nicht zu verdammen sondern kreativ und konkstruktiv zu hinterfragen, nicht sozusagen der “Erzfeind” aller derer, die nach Verboten von Computerspielen und damit nach unerträglichem pädagogischen Mikromanagement bis hinein ins Kinderzimmer aller Eltern schreien? Es ist zu klären, was der Grund für den Rückzug dieses eigendlich lesenswerten Buches war: Plagiat oder Zensur.

(Ich geh jetzt mal einen Spiegel kaufen…)

Update: Eine erste Reaktion von Jürgen Fritz. Thx, Jörg.

Update 210508: Weitere Reaktionen und Infos auf heise.de. Die Titelfrage ist aber immer noch nicht beantwortet…

PS Bild von net_efekt

(*) Bezeichnenderweise in der Kategorie “Spielzeug”…

Wieder da…

Sunday, May 4th, 2008

… und bevor es total unangebracht wird, es zu posten, tue ich es doch. Bei mir kommt es ja auch vom Alter her hin ;) – klick, und uoy neeb dellorkcir. :)

PS Thx zefrank – yeah, I had to, too.