Nur kurz: Happy birthday, old man!
Saturday, May 23rd, 2009Wenn es ich meine Pubertät in einem Video zusammenfassen sollte, käme dieses wohl in die sehr enge Auswahl.
Happay Birthday, Morrissey. The pleasure, the privilege is mine.
Wenn es ich meine Pubertät in einem Video zusammenfassen sollte, käme dieses wohl in die sehr enge Auswahl.
Happay Birthday, Morrissey. The pleasure, the privilege is mine.
Zusammen mit Jörg Niesenhaus organisiere ich DUEyouplay (www.dueyouplay.de) – hier der Hinweis auf die erste Veranstaltung am 4.5.2009:
Digitale Spiele sind ein höchst erfolgreiches und in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewinnendes Medium und damit auch häufig Gegenstand gesellschaftlicher oder medialer Debatten; sie stehen aber auch im Mittelpunkt vieler spannender Forschungsarbeiten unserer Universität. Der interdisziplinäre Charakter des digitalen Spiels hat bereits zu einigen fruchtbaren Kooperationen zwischen einigen Fachbereichen, Abteilungen und Lehrstühlen der Uni Duisburg-Essen geführt und wir möchten diese Idee gerne in Form der Initiative DUEyouplay? aufgreifen und weiter vorantreiben.
Der Kern der Initiative ist ein gemeinsames regelmäßiges Treffen mit Vorträgen, Diskussionsrunden und – selbstverständlich – dem gemeinsamen Spielen. Darüber soll die Plattform www.dueyouplay.de den Wissensaustausch untereinander unterstützen und zusätzlich die Sichtbarkeit unserer Universität als Standort für Forschung im Bereich digitaler Spiele erhöhen.
Zu unserem ersten gemeinsamen Treffen am Montag, den 4.5. um 18 Uhr im LF 122 möchten wir ganz herzlich einladen! Diego Compagna wird als (Spiel-) Soziologe die allgemeine Frage der Spielsoziologie, wie das Verhältnisses zwischen Spiel(en) und Gesellschaft zu beschreiben ist, in Bezug auf digitale Spiele stellen. Was verraten sie uns über die Gesellschaft in der sie gespielt werden? Geht es spielenden Menschen wirklich nur ums Spielen, ganz gleich womit und was; oder sollten wir Ted Friedmans Aussage “Computer games, after all, are where we go to play with the future.” ernst nehmen? Laut Diego gibt ein paar SoziologInnen – auch an unserer Uni – die das tun: Was dann passiert, wird Diego versuchen zumindest Ansatzweise darzustellen! Jörg Niesenhaus wird über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Game Interface berichten: Game Interfaces sind eine Komposition aus Hardware und Software und bilden das Bindeglied zwischen Spiel und Spieler. Die ersten kommerziellen Spiele wurden vorrangig mit Drehknöpfen, Schaltern und Joysticks gespielt, während die heutige Spielelandschaft ein viel größeres Spektrum an Game Interfaces abbildet: Tanzmatten, Bongo-Trommeln, bewegungssensitive Wii-Remotes und Kamerasysteme erfreuen sich neben Gamepad, Maus und Tastatur großer Beliebtheit. Doch wie sieht die Zukunft des Game Interfaces aus? Inwieweit sind die Interfaces von der Technik der Konsolen und Computer abhängig? Der Vortrag wird aktuelle Trends aufgreifen und einen Blick in die Zukunft werfen, um darauf aufbauend eine Prognose für die kommenden Jahre zu geben.
Darüber hinaus wird natürlich wieder gespielt. Beginn von DUE you play? am 4.5. ist um 18 Uhr s.t., der Veranstaltungsort ist der Raum LF 122 auf dem Campus Duisburg. Wir freuen uns auf einen regen Wissensaustausch, spannende Diskussionen und Möglichkeiten neuer Kooperationen und gemeinsamer Projekte
ÜBER DIE REFERENTEN:
Diego Compagna ist seit 2003 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Frau Prof. Karen A. Shire (Ph.D.) im Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Techniksoziologie und soziologischen Theorie. Mit dem Thema Spiel(en) – insbesondere mit digitalen Spielen – beschäftigt er sich dort seit ca. 2 Jahren. (www)
Jörg Niesenhaus ist Mitarbeiter am Lehrstuhl Interaktive Systeme und Interaktionsdesign der Uni DUE und beschäftigt sich in Forschung und Lehre intensiv mit Spieletechnologien. Dazu gehören u.a. die Entwicklung und Evaluation von Game Interfaces, die Erforschung neuer Storytelling-Technologien, der Einsatz von Serious Games, die Entwicklung und Verwaltung nutzergenerierter Inhalte und die Gestaltung des Knowledge Managements im Rahmen kreativer und agiler Prozesse.
Vor und während seiner Zeit an der Universität Duisburg-Essen war er mehr als 11 Jahre in der Spieleentwicklung tätig und an der Entstehung von mehr als einem Dutzend Spielen beteiligt (u.a. Die Sielder, Battle Isle). Neben der universitären Forschung bloggt Jörg Niesenhaus zum Thema „Game Usability“ und ist Mitglied in der Akademie des deutschen Entwicklerpreises. Er ist zudem als freier Berater für Firmen im Bereich Game Usability und Game Design tätig und berät Unternehmen und Institutionen beim Einsatz von Serious Games. (www)
(fps)
Update 20.05.2009: Das hat Spass gemacht! Und es wurde auch drüber berichtet!
Eines der Projekte des vergangenen Jahres war die Entwicklung von “BOA- Die Berufsorientierungs-assistentin”, einer interaktiven Online-Berufsberatung für Schulabsolventen. Basierend auf Hollands Vocational Choice Theory gibt BOA den Nutzern Hinweise auf die eigenen beruflichen Interessen und regt damit an, sich mit dem Thema Berufswahl zu beschäftigen. Das ist wichtig, denn obgleich die Wahl des Berufes eine der bedeutsamstem Entscheidungen im Leben eines jungen Menschen ist, wird sie häufig unüberlegt getroffen. Dies zeigen die Studien- und Ausbildungsabbrecherzahlen. In Kooperation mit unserem Partner Provadis ist die BOA nun 1.0 geworden; ich freue mich über diesen Erfolg zusammen mit Herrn Heineken (Konzept, Leitung), Anja Thieme (technische Realisation, Joblisten) und Sarah Hüttenberend (Design).
So, Matthias hat mir mitgeteilt, dass der Vertrag unterschrieben ist, und es damit amtlich ist: Auch im kommenden Sommersemester werde ich im Fachgebiet Allgemeine Psychologie: Kognition Teil des Teams sein. Das ist toll, denn es stehen – neben der Finalisierung meiner Diss – viele spannenden Aufgaben an, unter anderem wird ein Psychophysiologie-Labor aufzubauen sein. Ich freue mich schon darauf!
Ach ja, das Blog: Auch hier sollte es weitergehen, auch wenn es sich seit einiger Zeit meine Aufmerksamkeit mit Twitter und Facebook teilen muss.
So sieht unser Garten heute morgen aus, und so stellt man sich den Jahresbeginn vor: Weiß. Allerdings nicht, wenn man Pendler ist, um kurz vor 6 Uhr morgens schon Schnee schippen musste, und dann später im Auto die Stimme des Radiomoderatoren vernimmt, der sagt: “Und nun alle Staus ab 6 km Länge… A2 Richtung Oberhausen: 16 km …” Aber schön sieht es schon aus
.
Jason Kottke weisst auf eine Techdemo des Spiels The unfinished Swan (Edit: Link ist tot) hin – und ja, es sieht nach einer ganz neuen Idee aus! Und nach Spannung, und Mystik, und nach Kunst, aber eines ganz gewiss nicht: nach Farbe.
The Unfinished Swan – Tech Demo 9/2008 from Ian Dallas on Vimeo.
Benedikt Köhler vom Viralmythen-Blog hat sich die Mühe gemacht, und die letzte Studie des renomierten PEW-Institutes mal gelesen und zusammengefasst. Er kommt auf 5 Irrtümer über Computerspiele:
1. Computerspielen ist nur eine Nischenbeschäftigung? Falsch.
2. Computerspielen tun nur die Jungs, während die Mädchen lieber miteinander reden? Falsch.
3. Computerspiel = Ballerspiel? Falsch.
4. Computerspiele machen einsam? Meistens falsch.
5. Computerspiele fördern asoziales Verhalten? Falsch.
Mir fehlt dabei der Hinweis, dass wenn es tatsächlich stimmt, dass 97% der Kinder und Jugendlichen Computerspiele spielen (Zitat “Game playing is universal, with almost all teens playing games”), wir es immerhin mit 3% der jungen Bevölkerung zu tun haben, die sich “auffällig” verhält. Wie lange wird es dann wohl duaern, bis ich in meinen Veranstaltungen mit der Frage konfrontiert werden: “Muss ich mir Sorgen machen, wenn meine Tochter so gar nicht zocken möchte?”
Google lässt sich anläßlich des 10-jährigen Firmengeburtstages auf dem Stand von 2001 durchsuchen. Und ja: Ich war damals schon im Index. Hihi. Leider ist die Seite die damals indiziert wurde, nicht mehr vorhanden, aber das Internetz vergisst nix (Lahmer Link, ist ja schon was her
).
PS Thx spreeblick.
So, obgleich immer noch nicht feststeht, wer mein neuer Chef im kommenden Semester im Fachgebiet Allgemeine Psychologie: Kognition wird, hier für alle Interessierten mein Lehrangebot für das Wintersemester 2008/2009:
Ich denke, es wird in jeglicher Hinsicht ein spannendes Semester.
€dit: Bitte beachten Sie die Terminänderungen!
Sorry für’s Englische, aber in Anlehnung an den Captains split infinitive musste es so sein: Space X hat es mit einer Rakete geschafft, die Erdatmosphäre zu verlassen. Die Falcon 1 ist damit das erste private Raumschiff, das von unserer Erde aus in den Weltraum gestartet ist. Gratulation. Und nun: Passagiere an Bord – “the future is really great” (they say…)
!
THX Wired-Blog