Archive for the ‘Kunst’ Category

Nur kurz: Happy birthday, old man!

Saturday, May 23rd, 2009

Wenn es ich meine Pubertät in einem Video zusammenfassen sollte, käme dieses wohl in die sehr enge Auswahl.

Happay Birthday, Morrissey. The pleasure, the privilege is mine.

Nur kurz: Verloren im weißen Nichts – zum Glück etwas Schwarz dabei!

Thursday, October 30th, 2008

Jason Kottke weisst auf eine Techdemo des Spiels The unfinished Swan (Edit: Link ist tot) hin – und ja, es sieht nach einer ganz neuen Idee aus! Und nach Spannung, und Mystik, und nach Kunst, aber eines ganz gewiss nicht: nach Farbe.


The Unfinished Swan – Tech Demo 9/2008 from Ian Dallas on Vimeo.

Nur kurz: 5 Viralmythen (sprich: Irrtümer) zu Computerspielen

Wednesday, October 1st, 2008

Benedikt Köhler vom Viralmythen-Blog hat sich die Mühe gemacht, und die letzte Studie des renomierten PEW-Institutes mal gelesen und zusammengefasst. Er kommt auf 5 Irrtümer über Computerspiele:

1. Computerspielen ist nur eine Nischenbeschäftigung? Falsch.
2. Computerspielen tun nur die Jungs, während die Mädchen lieber miteinander reden? Falsch.
3. Computerspiel = Ballerspiel? Falsch.
4. Computerspiele machen einsam? Meistens falsch.
5. Computerspiele fördern asoziales Verhalten? Falsch.

Mir fehlt dabei der Hinweis, dass wenn es tatsächlich stimmt, dass 97% der Kinder und Jugendlichen Computerspiele spielen (Zitat “Game playing is universal, with almost all teens playing games”), wir es immerhin mit 3% der jungen Bevölkerung zu tun haben, die sich “auffällig” verhält. Wie lange wird es dann wohl duaern, bis ich in meinen Veranstaltungen mit der Frage konfrontiert werden: “Muss ich mir Sorgen machen, wenn meine Tochter so gar nicht zocken möchte?”

Links:
5 Irrtümer über Computerspiele

Teens, Video Games and Civics: Teens’ gaming experiences are diverse and include significant social interaction and civic engagement (Studie des PEW, PDF)

Nur kurz: Massive multiplayer online guitarplaying game?

Sunday, September 14th, 2008

Logo JamLegendHehe, das gibt eine neue Abkürzung: MMOGG, was sich nicht weit entfernt von MOOG anhört, was wiederum auch gut passen würde: JamLegend soll ähnlich wie Guitar Hero oder Rockband funktionieren – nur im Browser und im Zusammenspiel/Gegenspiel mit “vielen” Spielern im Netz. Das könnte rocken, denn sie versprechen eine “potentially unlimited song list”, weil sie – man höre und staune im Web 2.0 – aufstrebenden Künstlern die Möglichkeit geben wollen, ihre Songs in JamLegend einzuspeisen. Und für die Spieler soll es umsonst (im Sinne von “free”) sein.

Es ist im Moment noch eine private Beta, aber ich finde, das hört sich sehr vielversprechend an… MMOGG 2.0, sozusagen (obgleich es ja kein 1.0 gab…).

Link:
Jam-Legend

PS Thx, valleywag.

PPS: Hatte ich schon erwähnt, dass ich Guitar Hero bei Amazon.de für unschlagbare 48,95 Euro gekauft habe? Da muss wohl jemand aus Versehen den Einkaufspreis reingesetzt haben … denn nu’ kostet es wieder 100,00 Euro… hehe, da scheint die Sonne, das gibt Eltern-Medienkompetenzabende mit Gitarrenbegleitung!

Nur kurz: Top15: Was ist Media Art?

Friday, September 12th, 2008

Nearfuturelaboratory Top 15Nearfuturelaboratory hat die Top 15 der Indikatoren aufgestellt, die andeuten, dass es sich bei einem Kunstwerk um ein Medienkunstwerkprojekt handelt. :) Besonders nachvollziehen kann ich Nummer 9: “The exhibition curators insist that you spend hours standing by your own wall text so that you can explain to attendees ‘how it works’”

Was mich an “Body and mind” erinnert und dass ich es noch bloggen wollte… darn.

Link:
Top 15 Criteria that define “interactive” or “new media” art 

PS: Thx Jason Kottke

Nur kurz: Happy Birthday. Was wäre die Welt ohne Google?

Wednesday, September 3rd, 2008

birthday_cake.jpgNaja, wohl die Welt. Aber trotzdem: 10 Jahre alt heute, und MANN! Was für einen Unterschied haben die Jungs gemacht. Vom einfachen Design ihres Flagschiffes (ohne Werbung auf der populärsten Startseite der Welt!) über eine coole Anwendung nach der nächsten (Earth, Docs, Analytics, Scholar, Chrome!) bis hin zum sprichwörtlichen “Information at your fingertips!”. Obgleich dieser Spruch beim großen Konkurrenten geborgt ist, gilt er doch für DIE Info- und Onlinewerbebroker der Netz-Welt am allerbesten. Und auch wenn dem ehemaligen Anglisten in mir sich dabei die Harre aufstellen: Wer es schafft, mit seiner Marke innerhalb von nur einem Jahrzehnt souverän im deutschen Sprachgebrauch zu landen, der muss nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Am I feeling lucky today? Yes, I am. Congratulations, Google.

PS: Foto von dee m

Nur kurz: Back & bloggin’

Thursday, August 28th, 2008

So, ich bin aus meiner Diss-Klausur wieder zurück, und im richtigen Leben gelandet. Und werde die letzten 14 Tage aufholen, auch hier, im Blog.

Und hier schon mal was zum Staunen: DAS ist ein großer Monitor, oder: Dinge, die wir im Gelsenkirchener HBF wohl nie zu sehen bekommen werden … :)

mind and body – Einladung zur Installation

Monday, August 4th, 2008

mindandbody.jpgDie Einleitung der frei gewollten Handlung scheint im Hirn unbewußt einzusetzen, und zwar deutlich bevor die Person sich dessen bewußt ist, dass sie handeln will! Gibt es also irgendeine Rolle für den bewußten Willen beim Vollzug einer Willenshandlung?“ (Benjamin Libet, 2004)

Am kommenden Sonntag, dem 10. August, werde ich im Rahmen der Ausstellung “1raum-2wege: Arbeiten von Mariele Schulte und Angelika Wand-Schmitt” eine neue Installation vorstellen: mind and body.  Seit Menschengedenken steht die Frage im Raum, wie Körper und Seele im Menschen zusammenspielen, ob und wie sie miteinander funktionieren und agieren. In der letzten Zeit ist die Diskussion neu entfacht worden, durch Befunde, die mit Hilfe s.g. bildgebender Verfahren gemacht werden. In mind and body wird dies thematisiert: Der Betrachter ist eingeladen, durch die faszinierenden Computertomogaphie- Aufnahmen eines Unbekannten oder einer Unbekannten zu navigieren. Ein Computer, der im Mittelpunkt der Installation steht, bietet ihm dabei Interpretationshilfe an. Um aber „beim Denken in den Kopf schauen“ zu können, muss sich der Betrachter in einen Rollstuhl setzen, und dessen Räder betätigen, ohne dass der Rollstuhl sich vom Platz bewegen kann. So ist der Betrachter gezwungen, eine biologisch/ technologisch herausfordernde Sicht auf die Dinge einzunehmen, die ihm mit Hilfe des Computers „larger than life“ präsentiert werden.

Ihr seid alle herzlich eingeladen.

“1raum-2wege”: Ausstellung des BGK, Bund Gelsenkirchener Künstler, in der Bergmannstr. 53 in Gelsenkirchen. Installation mind and body im Rahmen der Vernissage am Sonntag, den 10. August 2008, um 11.00 Uhr.

PS: Ach ja: Disclaimer: Mariele Schulte ist meine Mutter :) )

Nur kurz: Change.

Thursday, June 5th, 2008

Wandel, neue Abenteuer, neue Herausforderungen, Neuland: Einer meiner Lieblingsdesigner und Professor am MIT Media Lab, John Maeda, wird am 12. Juni Präsident der renomierten Rhode Island School of Design. Auf den Seiten der RISD kann man ihm über den Campus folgen. Ich nehme mir hiermit vor, beim nächsten Wandel auch soviel Neugierde an den Tag zu legen. Viel Spass, Prof. Maeda!

Link:

John Maedas Tour durch RISD

Plagiat oder Zensur? Ãœber “Computerspiele(r) verstehen”

Monday, May 19th, 2008

CensorshipDie Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) musste am Wochenende vorläufig eine ihrer Publikationen aus dem Verkehr ziehen: “Computerspiele(r) verstehen”, herausgegeben von Jürgen Fritz, und mit Autoren wie Marco Fileccia (mit dem ich in der Initiative Eltern+Medien arbeite), und Winfred Kaminski, Professor an der FH Köln. Und an den Artikeln des letztgenannten Autoren liegt es auf den ersten Blick wohl auch, dass die Publikation bis auf Weiteres nicht mehr zu bekommen ist: Laut heise.de wirft Der Spiegel Prof. Kaminski im heute erschienenen Heftirgendwo hier (*) vor, Großteile seiner Artikel bei anderen Autoren im Netz kopiert zu haben. Und ein solches Plagiat kann man natürlich nicht durchgehen lassen – wenn dieser schwerwiegende und für einen Wissenschaftler professionell “tödliche” Vorwurf denn stimmt.

Denn es wohl auch die üblichen Verdächtigen kurz nach der Veröffentlichung des Buches Zeter und Mordio geschriehen, denn im Grundtenor war das Buch sehr ausgeglichen: Spiele wurden hier nicht verdammt, sondern als Teil der Kultur gesehen – mit allen Nachteilen und Gefahren, aber auch Chancen und Nutzen. Und nun kam von oben das Veto: Weisung durch die der bpb übergeordneten Stelle, das Bundesministerium des Inneren. Ein Halunke, wer böses dabei denkt: War nicht der Häuptling des KFN auch mal Innenminister in Niedersachen … ? Und ist Prof. Kaminski mit seiner Haltung, Computerspiele nicht zu verdammen sondern kreativ und konkstruktiv zu hinterfragen, nicht sozusagen der “Erzfeind” aller derer, die nach Verboten von Computerspielen und damit nach unerträglichem pädagogischen Mikromanagement bis hinein ins Kinderzimmer aller Eltern schreien? Es ist zu klären, was der Grund für den Rückzug dieses eigendlich lesenswerten Buches war: Plagiat oder Zensur.

(Ich geh jetzt mal einen Spiegel kaufen…)

Update: Eine erste Reaktion von Jürgen Fritz. Thx, Jörg.

Update 210508: Weitere Reaktionen und Infos auf heise.de. Die Titelfrage ist aber immer noch nicht beantwortet…

PS Bild von net_efekt

(*) Bezeichnenderweise in der Kategorie “Spielzeug”…